Gaza: Besorgnis nach Unruhen

30.03.2018, Palästinensische Autonomiegebiete, Gaza: Tausende Palästinenser versammelten sich für den "Marsch der Rückkehr" an der Grenze zu Israel. Die radikal-islamische Hamas will mit der Aktion ihren Anspruch auf ein «Recht auf Rückkehr» für palästinensische Flüchtlinge und deren Nachkommen in das Gebiet des heutigen Israels untermauern. Foto: Khalil Hamra/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Palästinenser haben die Toten der blutigen Unruhen von Freitag im Gazastreifen beerdigt. Abbas macht Israel für die Eskalation verantwortlich – die Armee spricht dagegen von einer Provokation der Hamas. Es gibt erneut Verletzte. Von Stefanie Järkel und Saud Abu Ramadan Die blutigen Zusammenstöße im Gazastreifen schüren international Sorgen vor einer neuen Gewalteskalation zwischen Israel… Gaza: Besorgnis nach Unruhen weiterlesen

„US-Pläne für Jerusalem gefährden Frieden“

Die Türkei hat den für Mai geplanten Umzug der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem scharf kritisiert. Washington «besteht darauf, die Grundlagen des Friedens zu untergraben», hieß es in einer Mitteilung des türkischen Außenministeriums vom Samstag.

Israels Verteidigungsminister fordert Todesstrafe für Attentäter

Todesstrafe Darstellung via Shutterstock

Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hat die Todesstrafe für einen palästinensischen Attentäter gefordert. „Jüdisches Blut ist nicht billig! Es gibt keinen Platz für Terroristen – nicht einmal in unseren Gefängnissen“, zitierten ihn israelische Medien am Mittwoch.

Trotz Trumps Drohung: UN erkennt Jerusalem-Entscheidung der USA nicht an!

Mitglieder der UN-Generalversammlung sitzen im Vorfeld einer Abstimmung über eine Jerusalem-Resolution am 21.12.2017 im UN-Hauptquartier in New York (USA). Trump drohte anderen Mitgliedstaaten im Falle einer Abstimmung gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels mit der Einstellung von Hilfszahlungen. Foto: Mark Lennihan/AP/dpa

Trotz einer Drohung von US-Präsident Donald Trump, anderen Ländern die Hilfszahlungen zu streichen, haben die UN-Mitgliedstaaten mit großer Mehrheit für eine Resolution zum Status Jerusalems gestimmt. 

Erdogan verurteilt Trumps Drohung vor UN-Resolution zu Jerusalem

ARCHIV: Erdogan, Merkel und Trump hatten auch mal bessere Zeiten.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die UN-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, sich bei der Abstimmung über eine Jerusalem-Resolution nicht den Drohungen der USA zu beugen. «Verkauft in Eurem Kampf um Demokratie niemals Euren Willen für so mickrige Dollar», 

Israels Armee riegelt Gazastreifen ab

Palästinensische Demonstranten fliehen am 13.12.2017 östlich von Gaza Stadt im Gaza Streifen (Palästinensische Autonomiegebiete) vor dem Tränengas, das israelische Soldaten auf sie abfeuern. Die Palästinenser protestierten gegen die Entscheidung der USA, ihre Botschaft nach jerusalem zu verlegen. Foto: Wissam Nassar/dpa

Nach mehreren Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee die einzigen beiden, bereits streng kontrollierten Grenzübergänge in das Küstengebiet am Donnerstag komplett geschlossen. Wann sie wieder geöffnet würden, sei unklar, sagte eine Sprecherin der Armee. 

Erdogan: „Jerusalem ist nicht allein“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (r) gibt am 13.12.2017 dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas in Istanbul (Türkei) während des Sondergipfels der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) die Hand. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Foltervorwürfe gegen Israel erhoben und dem Land jeden Anspruch auf Jerusalem als Hauptstadt streitig gemacht.