Nach Giftgasvermutung: UN-Sicherheitsrat kommt zusammen

08.04.2018, Syrien, Duma: Dieses vom Syrischen Zivilschutz, genannt «Weißhelme», zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt einen Sanitäter, der ein Kleinkind medizinisch versorgt und ihm ein Beatmungsgerät über den Mund hält. Bei Angriffen der syrischen Armee auf die letzte verbliebene Rebellenhochburg in Ost-Ghuta sind Dutzende Menschen getötet worden. Hilfsorganisationen berichteten in der Nacht zum 08.04.2018 von einem mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen. Nach Angaben der Weißhelme hatte ein Hubschrauber eine Fassbombe mit Chemikalien über der Stadt Duma abgeworfen. Foto: -/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Der UN-Sicherheitsrat will sich am Montag mit dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die Stadt Duma in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta befassen. Da kommt eine neue Schreckensnachricht aus Syrien. Eine Militärbasis ist unter Raketenbeschuss.

Giftgas vernichtet, Täter verschont?

Die USA sind bereit, die syrischen Chemiewaffen auf See auf eigene Kosten zu zerstören. Doch der Druck auf die Täter in Damaskus darf deshalb nicht nachlassen. Denn diese sind bislang immer noch nicht gefasst. (Foto: reuters)

Türkei: Al-Nusra-Mitglieder festgenommen

Kämpfer der Al-Nusra-Front 2014: Belieferte die Türkei die Dschihadisten? Foto: dpa

Letzte Woche wurden zwei Kilogramm Giftgas in Häusern von sieben Verdächtigen gefunden, die einen Anschlag in Adana geplant haben sollen. Es soll sich um die gleichen Bombentypen handeln, die bei dem Anschlag in Reyhanlı verwendet wurden. (Foto: ap)