Erdoğans Schattenkrieger in Syrien

12.10.2019, Türkei, Ceylanpinar: Rauch steigt in der nordsyrischen Stadt Ras al-Ain während eines Angriffs der türkischen Armee auf. Der türkische Präsident Erdogan hat eine Schlichtung der Konflikte mit den kurischen Soldaten abgelehnt und setzt seine Militäroffensive in Nordsyrien fort. Foto: Mustafa Kaya/XinHua/dpa

Das türkische Militär und sein Oberbefehlshaber Recep Tayyip Erdoğan setzen in Nordsyrien auf die Hilfe islamistischer Rebellen. Ihr brutales Vorgehen sorgt für Entsetzen. Nun rücken alte Verbindungen zum IS wieder in den Fokus. Verstörende Bilder geisterten dieser Tage durchs Internet. „Allahu Akbar“-Rufe bilden die Soundkulisse für ein verwackeltes Handyvideo. Darauf zu sehen: Männer in Tarnuniform,… Erdoğans Schattenkrieger in Syrien weiterlesen

573 Festnahmen wegen «Terrorpropaganda» gegen türkische Offensive

Ein türkischer Polizist unterhält sich am 27.01.2018 bei Kilis (Türkei) mit einem Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA), während türkische Panzer die Grenze nach Syrien überqueren. Die Türkei hat am 20.01. die Offensive «Olivenzweig» gegen kurdische Milizen in der syrischen Provinz Afrin gestartet. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Im Zusammenhang mit der Militäroffensive in Nordwestsyrien sind in der Türkei innerhalb von zwei Wochen 573 Menschen wegen des Vorwurfs der «Terrorpropaganda» festgenommen worden.

Macron warnt Türkei vor «Invasion» Syriens – Ankara weist zurück

ARCHIV - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan (r) und der französische Präsident Emmanuel Macron treffen sich am 25.05.2017 in Brüssel (Belgien) am Rande des Nato-Gipfels. Foto: Eric Feferberg/POOL AFP/AP/dpa

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Türkei im Hinblick auf ihre Militäroffensive in Syrien vor einer «Invasion» gewarnt.

„Olivenzweig“ – 5000 Menschen fliehen aus Afrin

Türkische Soldaten nahe der syrischen Grenze. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Tausende Menschen sind auf der Flucht aus der Enklave Afrin. Trotzdem will Ankara die «Operation Olivenzweig» in Nordsyrien noch ausweiten. Das sorgt international für Besorgnis.

Auswärtiges Amt aktualisiert Reisehinweise für Türkei

Menschen gehen am 21.01.2018 in Kilis (Türkei) in der nähe der Syrischen Grenze, an einem von schrapnellen beschädigten Haus vorbei. Nach Angaben des örtlichen Gouverneurs schlugen vier Raketen in der Stadt ein und trafen zwei Häuser und ein Büro, wobei eine Person leicht verletzt wurde. Türkische Truppen und syrische Oppositionskräfte griffen am Sonntag eine kurdische Enklave in Nordsyrien an, um die US-verbündete kurdische Miliz aus der Region zu vertreiben. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Das Auswärtige Amt hat die Reisehinweise für die Türkei erneut aktualisiert.