Der aktuelle Stand nach türkischem Einmarsch in Afrin

18.03.2018, Syrien, Afrin: Ein türkischer und ein von der Türkei unterstützter Soldat der Freien Syrischen Armee (FSA) halten eine türkische und eine FSA-Flagge im Stadtzentrum. Die türkische Armee und mit ihr verbündete Rebellen haben nach Angaben von Staatspräsident Erdogan das Zentrum der nordwestsyrischen Stadt Afrin unter ihre Kontrolle gebracht. Die türkische Fahne und die der Freien Syrischen Armee (FSA) wehten nun in der Stadt Afrin, sagte Erdogan am Sonntag im westtürkischen Canakkale. Foto: Hasan Kirmizitas/DHA-Depo Photo/AP/dpa

Nach dem international umstrittenen Einmarsch der Türkei in Nordwestsyrien verkündet Erdogan nun seinen Erfolg: Das Zentrum der kurdischen Stadt Afrin ist unter Kontrolle türkischer Soldaten. Eine Bestätigung von kurdischer Seite blieb zunächst aus.

Millionenschwere Rüstungsexporte in die Türkei auch nach Beginn von „Operation Olivenzweig“

Ein Kampfpanzer vom Typ "Leopard 2A7" in Munster (Niedersachsen). Foto: Philipp Schulze/dpa

Auch nach dem Einmarsch türkischer Truppen in Syrien hat die Bundesregierung Rüstungslieferungen in Millionenhöhe an den Nato-Partner Türkei genehmigt.

Wissenschaftlicher Bundestags-Dienst: Operation Olivenzweig zweifelhaft

HANDOUT - 20.02.2018, Türkei, Ankara: Dieses vom Pressebüro des türkischen Präsidenten zur Verfügung gestellte Bild zeigt Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, der mit einem Olivenzweig in der Hand eine Rede hält. Der türkische Staatspräsident hat eine Belagerung der von kurdischen Milizen kontrollierte syrische Stadt Afrin angekündigt.Foto: Stf/Presidency Press Service/AP/dpa -

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat Zweifel daran, dass die türkische Militäroffensive «Operation Olivenzweig» gegen die YPG im nordsyrischen Afrin mit dem Völkerrecht vereinbar ist.

Neue Eskalation: Trifft türkisches Militär bald auf syrische Regierungstruppen?

ARCHIV - Mehmetcik, eine zuneigungsvolle Umschreibung türkischer Soldaten, auf dem Weg zu einer Übung in Mardin

Im Kampf gegen die türkische Armee sollen regierungstreue Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad offensichtlich die Kurdenmiliz YPG in der Region Afrin unterstützen.

Elf türkische Soldaten bei Offensive gegen Kurden getötet

11.02.2018, Türkei, Izmir: Türkische Soldaten tragen nach der Trauerfeier den Sarg von Ali Akdogan, einer der Soldaten, der bei der türkischen Offensive «Operation Olivenzweig» in Syrien ums Leben kam. . Foto: Emre Tazegul/AP/dpa

Die Türkei hat drei Wochen nach dem Beginn ihrer Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG im Norden Syriens ihre bislang schwersten Verluste erlitten. Wie die Streitkräfte mitteilten, sind am Samstag insgesamt elf türkische Soldaten gefallen, darunter zwei, die beim Absturz eines Hubschraubers in der Region Afrin ums Leben kamen. Wie die anderen Soldaten starben, blieb zunächst… Elf türkische Soldaten bei Offensive gegen Kurden getötet weiterlesen

Ein weiterer Mehmetcik gefallen

Beim Aufbau eines militärischen Beobachtungspostens in der umkämpften nordsyrischen Provinz Idlib ist ein türkischer Soldat getötet worden. Die Streitkräfte teilten am Dienstag mit, bei dem Raketen- und Mörserbeschuss «durch Terrororganisationen» am Vortag seien außerdem fünf Soldaten und ein ziviler Mitarbeiter verletzt worden. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich.

573 Festnahmen wegen «Terrorpropaganda» gegen türkische Offensive

Ein türkischer Polizist unterhält sich am 27.01.2018 bei Kilis (Türkei) mit einem Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA), während türkische Panzer die Grenze nach Syrien überqueren. Die Türkei hat am 20.01. die Offensive «Olivenzweig» gegen kurdische Milizen in der syrischen Provinz Afrin gestartet. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Im Zusammenhang mit der Militäroffensive in Nordwestsyrien sind in der Türkei innerhalb von zwei Wochen 573 Menschen wegen des Vorwurfs der «Terrorpropaganda» festgenommen worden.

Operation Olivenzweig: Zwei weitere türkische Soldaten gefallen

ARCHIV: Binali Yildirim, Ministerpräsident der Türkei (vorne 2.v.l.) während einer Beerdigungszeremonie für Ahmet Bayram, einem der am Samstag getöteten Soldaten. Bei der türkischen Offensive gegen die kurdische Miliz YPG in Nordwestsyrien sind sieben türkische Soldaten getötet worden. Foto: Uncredited/Pool Prime Ministry Press Service/AP/dpa -

Bei der türkischen Offensive gegen die YPG in Nordwestsyrien sind zwei weitere türkische Soldaten gefallen. Fünf wurden zudem verletzt, wie die kurdische Nachrichtenseite Rudaw am Sonntag unter Berufung auf das türkische Militär berichtete.