Operation Olivenzweig: Wie verrückt es wirklich ist

Das Durcheinander in Afrin zu verstehen, ist nicht einfach. Im Norden Syriens treffen türkische Interessen auf kurdisches Unabhängigkeitsbestreben. Mittendrin: Die Zivilbevölkerung, radikale Milizen, die Freie Syrische Armee, Assad-Verbündete, Assad-Truppen, Russland und die USA. Der Versuch einer Erklärung.

Erdogan zur Operation Olivenzweig: «Es gibt keinen Schritt zurück aus Afrin»

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 22.01.2018 in Ankara (Türkei) zu Unternehmern. Die Türkei wird sich nach den Worten von Präsident Recep Tayyip Erdogan nicht durch internationalen Druck von ihrer Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG im nordsyrischen Afrin abbringen lassen. Auf Initiative Frankreichs will sich der UN-Sicherheitsrat am 22.01. mit der türkischen Offensive befassen. Foto: Murat Cetinmuhurdar/Pool Presidential Press Service/AP/dpa

Die Türkei wird sich nach den Worten von Präsident Recep Tayyip Erdogan nicht durch internationalen Druck von ihrer Offensive gegen die YPG im nordsyrischen Afrin abbringen lassen.

«Operation Olivenzweig» – 24 Festnahmen wegen «Terrorpropaganda»

Soldaten der Freien Syrischen Armee fahren am 21.01.2018 auf einer Straße in Kilis (Türkei) zur syrischen Grenze. Türkische Bodentruppen sind mit Unterstützung der Freien Syrischen Armee (FSA) in die von kurdischen Milizen kontrollierte Region Afrin in Syrien einmarschiert. Foto: Furkan Arslanoglu/Depo Photos/AP/dpa

Wegen Äußerungen in den sozialen Medien über die türkische Militäroffensive im Nordwesten Syriens sind mindestens 24 Menschen festgenommen worden.

«Operation Olivenzweig»: Diese deutschen Panzer setzt die Türkei ein

Symbolfoto: Türkische Soldaten bereiten sich 2018 im Reyhanli-Distrikt in der türkischen Provinz Hatay mit ihren Panzer auf den Einsatz in Syrien vor. Foto: XinHua/dpa

Die türkischen Streitkräfte setzen bi ihrer Offensive gegen die YPG in der nordsyrischen Region Afrin auch deutsche Panzer ein.