Erdogan bezeichnet Assad als «Mörder» – Gespräche lehnt er ab

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Gespräche mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad abgelehnt. «Was sollen wir mit einem Mörder reden, der eine Millionen seiner Bürger getötet hat», sagte Erdogan am Donnerstag vor Ortsvorstehern in Ankara.

Nachrichtenagentur Anadolu: Türkei bestellt iranischen und russischen Botschafter ein

ARCHIV - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist am Mittwoch in Teheran eingetroffen. Mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani wird er unter anderem das umstrittenen Kurdenreferendum in Nordirak sowie die jüngsten Entwicklungen im Syrien-Konflikt besprechen. Laut iranischen Medien sollen auch neue Wirtschaftsprojekte vereinbart werden. Das iranische Außenministerium nannte den Besuch den Beginn einer neuen Ära der bilateralen Beziehungen. Erdogan wird auch Irans obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, treffen.

Nach Luftangriffen in der syrischen Provinz Idlib hat das türkische Außenministerium in Ankara nach einem Bericht den russischen und den iranischen Botschafter einbestellt.

Neue Syrien-Gespräche in Kasachstan beginnen

Archiv: Der türkische Präsident Erdoğan im Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin

Es ist die siebte Runde in den Verhandlungen, die von Russland, der Türkei und dem Iran vermittelt werden. Die Gespräche sollen den UN-geführten Friedensprozess in Genf ergänzen. Russland unterstützt die syrische Armee seit 2015 mit Luftangriffen.