Anschlag in Kabul: Abschiebungen vorerst gestoppt

Sicherheitskräfte stehen am 31.05.2017 in Kabul (Afghanistan) nach einem Autobombenanschlag um den Krater. Bei dem verheerenden Bombenanschlag in unmittelbarer Nähe der deutschen Botschaft in der afghanischen Hauptstadt sind mindestens 80 Menschen getötet worden. Rund 460 Menschen wurden verletzt, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte. Foto: Rahmat Gul/AP/dpa

Dutzende Tote, mehr als 400 Verletzte, eine massiv beschädigte deutsche Botschaft – und eine Stadt in Angst: So schwer wurde Kabul selten von einem Anschlag getroffen. Der deutsche Innenminister findet aber weiter, Kabul sei sicher – und plant mehr Abschiebungen.

Kabul: Selbstmordanschlag auf Konvoi der türkischen Botschaft

In Kabul sind bei einem Selbstmordanschlag auf ein Nato-Fahrzeug in Kabul zwei Menschen, darunter ein türkischer Soldat betötet worden. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. Ministerpräsident Davutoğlu nannte den Anschlag ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

In Kabul sind bei einem Selbstmordanschlag auf ein Nato-Fahrzeug zwei Menschen, darunter ein türkischer Soldat getötet worden. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. Ministerpräsident Davutoğlu verurteilte den Anschlag scharf. (Foto: dpa)