Die Verhaftungswelle gegen führende Polizeibeamte ist das Thema in der Türkei. Journalisten, Politiker und Akademiker werfen der Regierung willkürliches und gesetzeswidriges Verhalten vor.
Schlagwort: Korruptionsaffäre in der Türkei
Vier Gründe, warum die Razzien rechtswidrig sind
Die jüngsten Verhaftungen von Polizeibeamten sollen die Retourkutsche für die Korruptionsermittlungen gegen regierungsnahe Kreise darstellen. Eine gesetzliche Grundlage dafür besteht indessen nicht.
Erdoğans Rachefeldzug
Premierminister Erdoğan hatte noch am Abend der Kommunalwahl am 30. März eine große Abrechnung mit der Hizmet-Bewegung angekündigt. Dieses Vorhaben scheint er nun mit der Verhaftung Dutzender führender Polizeibeamter in die Tat umzusetzen.
Ankara erzwingt Rücktritt im Amerikanisch-Türkischen Rat (ATC)
Im Zusammenhang mit den Korruptionsermittlungen in der Türkei, die am 17. Dezember bekannt geworden waren und bis in höchste Regierungskreise reichen, reicht der Arm Ankaras mittlerweile auch bis in die USA. Am Montag erklärten mehrere hochrangige Funktionsträger des in Washington ansässigen Amerikanisch-Türkischen Rates (ATC) den Rücktritt von ihren jeweiligen Ämtern. Auf Ersuchen seitens des stellvertretenden… Ankara erzwingt Rücktritt im Amerikanisch-Türkischen Rat (ATC) weiterlesen
Erdoğan: „Wenn das eine Hexenjagd sein sollte, dann machen wir eben eine“
Premierminister Recep Tayyip Erdoğan sprach sich am Sonntag für eine „Hexenjagd“ aus, wenn dies nach der Definition der Kritiker der jüngst fortgesetzten Säuberungsaktionen im staatlichen Beamtenapparat eine sein sollte. (Foto: dha)
250.000 Euro Uhr: Hersteller widerspricht Çağlayans Version
Ex-Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan gerät im Bezug auf eine „geschenkte“ 250.000 Euro teure Uhr unter Druck. Ein Mitarbeiter des schweizer Uhrengeschäfts widersprach gegenüber Zaman der offiziellen Darstellung des zurückgetretenen Ministers. (Foto: Zaman)
100 Millionen Dollar für Stiftung – Opposition spricht von „Zentrum der Korruption“
Eine regierungsnahe türkische Stiftung hat in den vergangenen Jahren Millionen an Spenden aus unklaren Quellen bekommen. Die Opposition sieht in der Stiftung ein Zentrum der Korruption. (Foto: reuters)