Selbstkritik nach München und Nizza: „Medien müssten die Langsamkeit wiederentdecken“

Weniger Aktionismus und weniger Sondersendungen über Terroranschläge und Amokläufe – das empfiehlt der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes, Frank Überall, den Medien. Durch die vielen Livesendungen während des Münchner Amoklaufs hätten die Zuschauer die Arbeit der Medien ungefiltert miterlebt. Dadurch seien auch Gerüchte, Spekulationen und Falschmeldungen verbreitet worden, sagte Überall am Montag im Interview der Katholischen… Selbstkritik nach München und Nizza: „Medien müssten die Langsamkeit wiederentdecken“ weiterlesen

Ein Toter bei München: Angreifer Paul H. soll drogenabhängig gewesen sein

dpatopbilder - Ein Ermittler der Polizei steht am 10.05.2016 am Bahnhof in Grafing bei München (Bayern) neben einer S-Bahn. Bei einer Messerattacke am Bahnhof sind am Morgen mindestens vier Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Foto: Andreas Gebert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Bei einer Messerattacke am Bahnhof im oberbayerischen Grafing (Landkreis Ebersberg) in der Nähe von München ist ein Mann getötet worden. Der 50-Jährige wurde von dem barfüßigen Angreifer am Dienstagmorgen so schwer verletzt, dass er wenig später im Krankenhaus starb. Dies teilten die Staatsanwaltschaft München II und das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) mit. Gegenüber DTJ dementierte die Staatsanwaltschaft… Ein Toter bei München: Angreifer Paul H. soll drogenabhängig gewesen sein weiterlesen

Im NSU-Gerichtssaal wird mutmaßlichen türkischen Terroristen der Prozess gemacht – zu Unrecht?

Die deutsche Justiz geht gegen die Führungsriege der türkischen Terrororganisation TKP/ML in Deutschland vor. Zehn mutmaßlich führende Mitglieder wurden in den letzten Monaten verhaftet und kommen nun vor Gericht. Sie erhalten jedoch auch große Solidarität; ihre Unterstützer sagen, die Angeklagten haben sich keiner Straftaten schuldig gemacht, sondern wurden nur wegen ihrer politischen Haltung angeklagt. Sitzen die Falschen im Gefängnis?

Dürfen Münchner bald in türkischen U-Bahnen fahren? Siemens dementiert

In türkischen Medien wurde vor wenigen Tagen berichtet, dass in München Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel bald Bekanntschaft mit der „İpekböceği“ („Seidenraupe“) machen dürften – einem türkischen U-Bahn-Waggon. Das Unternehmen Durmazlar Makine A. Ş. in Bursa stelle 264 U-Bahn-Waggons her, die demnächst im Münchner Verkehrsnetz fahren würden. Bisher seien 20 Fahrzeuge fertig gestellt worden. Die Wagenkörper werde das türkische… Dürfen Münchner bald in türkischen U-Bahnen fahren? Siemens dementiert weiterlesen