Eine Explosion, 700 Nägel und lauter ungeklärte Fragen: Der NSU-Prozess dauert bald zwei Jahre. Erst jetzt wurden Opfer des Nagelbombenanschlags gehört. Vor Gericht erzählten Überlebende von ihrem Leben – und Leiden, das nie ganz endet. (Foto: dpa)
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Gericht: Mitangeklagten Wohlleben erwartet „erhebliche Strafe“
Ralf Wohlleben gilt im NSU-Prozess als wichtigster Insider. Dennoch schweigt er beharrlich: Nun versuchten seine Anwälte ihn frei zu bekommen. Ohne Erfolg. Denn Wohlleben erwarte eine „erhebliche Strafe“, kündigte das Gericht an. (Foto: dpa)
Warum der NSU-Prozess in diesem Jahr spannend wird
172 Verhandlungstage sind vergangen und noch ist im NSU-Prozess wenig aufgeklärt. Das Verfahren wird von der Öffentlichkeit kaum noch wahrgenommen. Der erste Verhandlungstag des Jahres gibt Hoffnung, dass sich dies bald ändern könnte. (Foto: dpa)
Der NSU-Prozess: Ein Prozess, der keiner ist
Beate Zschäpe schweigt, wichtige Zeugen wollen sich nicht erinnern und die Nebenklage verirrt sich in Wortgefechten: Ein Jahr ist vergangen und die Beteiligten im NSU-Prozess sind so schlau wie zuvor. Doch es gibt auch vereinzelte Lichtblicke. (Foto: dpa)
NSU: Mister Zufall und die Erinnerungslücken
Erinnerungslücken, Aussageverweigerungen und gespielte Ahnungslosigkeit: Am Mittwoch sollte ein mutmaßlicher Helfer des sog. NSU Einblicke in die Struktur der Neonaziszene geben. Doch wie so oft konnte er sich an kaum etwas erinnern. (Foto: dpa)
NSU-Prozess: Was wollte der bayerische Verfassungsschutz in Thüringen?
Der Verfassungsschutz soll einen V-Mann in die rechte Szene gedrängt haben. Dieser sagt aus, er habe frühzeitig von einer „Braunen Armeefraktion“ gewarnt. Was wusste der deutsche Inlandsgeheimdienst wirklich? (Foto: dpa)
Jahrestag der NSU-Aufdeckung: Woran scheitert Deutschland seit nunmehr drei Jahren?
Vor drei Jahren wurden die Taten des NSU-Terrors aufgedeckt. Die Empörung war groß. Davon ist heute nicht mehr viel zu spüren. Der NSU-Prozess in München lahmt, die Zahl rechtsextremer Gewalttaten steigt. (Foto: dpa)
Die Spur des NSU führt in die Schweiz
Der sogenannte NSU besaß 20 Schusswaffen. Eine davon wurde bei den neun fremdenfeindlichen Morden verwendet, die dem „NSU“ zur Last gelegt werden. Ihre Spur führt in die Schweiz. (Foto: dpa)