Am Sonntag gab es in mehreren NRW-Städten Demonstrationen für Frieden in der Türkei. Es blieb weitgehend ruhig, doch in Köln gab es ein böses Nachspiel.
Schlagwort: Keupstraße
Die Kölner Keupstraße und der Qualitätsverlust in türkischen Restaurants
Türkische Mitbürger in Deutschland können die türkischen Restaurants wohl am Besten bewerten. In Köln ist es die Keupstraße, in der man vermeintlich gut essen kann. Doch die Restaurants sind nicht mehr das, was sie einmal waren.
„Birlikte“: Aus Zusammenstehen wird Zusammenleben
In Köln wurde am Sonntag zum zweiten Mal unter dem Motto „Birlikte“ das Straßenfest in der Keupstraße gefeiert, mit welchem dem rechtsextremen Terror eine offene, multikulturelle Gesellschaft gegenübergestellt werden soll.
Keupstraße: „Die Ausländer waren es selbst“ – Wie die Polizei Zeugenaussagen ignorierte
Kurz vor und nach dem Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße sahen Zeugen den mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt. Ihre Aussagen im Münchener Prozess bestärken die Zweifel an Polizei und Sicherheitsbehörden. (Foto: dpa)
Brennende Haare und durchbohrte Schenkel: Der Moment der Explosion
Eine Explosion, 700 Nägel und lauter ungeklärte Fragen: Der NSU-Prozess dauert bald zwei Jahre. Erst jetzt wurden Opfer des Nagelbombenanschlags gehört. Vor Gericht erzählten Überlebende von ihrem Leben – und Leiden, das nie ganz endet. (Foto: dpa)
„Birlikte“ mit Liebe gegen den Hass und das Vergessen
Vor zehn Jahren explodierte in Köln eine Nagelbombe. Mit einem Kulturfestival unter dem Motto „Birlikte – Zusammenstehen“ begingen Opfer und Stadt gemeinsam den Jahrestag des Attentats. Doch seitdem ist nichts mehr, wie es einmal war. (Foto: dpa)
„Wir bitten um Vergebung bei den Opfern“
Auch in Nordrhein-Westfalen soll ein NSU-Untersuchungsausschuss gegründet werden. Anlässlich des zehnten Jahrestages des Nagelbombenanschlages in der Kölner Keupstraße entschuldigte sich die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei den Opfern.
Wulff fordert anderen Umgang mit Migranten: „Wir gehören zusammen“
Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat als Konsequenz aus dem rechten Terror des sog. NSU einen gesellschaftlichen Wandel im Umgang mit Bürgern ausländischer Herkunft gefordert. „Viele meinen, wenn sie ‚wir‘ sagen, nur Menschen ohne Migrationshintergrund“, schreibt er in einem Gastbeitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag). Das bedeute, dass Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland nicht richtig dazugehörten. „Doch wir gehören zusammen“, so Wulff. Er… Wulff fordert anderen Umgang mit Migranten: „Wir gehören zusammen“ weiterlesen