Im April 1915 ordnete der osmanische Innenminister Talât Bey erste Verhaftungen in Konstantinopel an. Bis heute wird über die Bewertung der anschließenden Deportationen der Armenier mit hunderttausenden Opfern gestritten.
Schlagwort: Osmanisches Reich
Lale – Die Tulpe Istanbuls
Von der Türkei aus wurde einst die Tulpe nach Europa gebracht. Eine Revolte gegen den osmanischen Hof führte zur Ausrottung der Originalzwiebeln der Istanbul-Tulpe. Seit einigen Jahren ist die Lale aber wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. (Foto: cihan)
Von Andalusien über Rom nach Istanbul: Das bewegte Leben des Al-Hassan Ibn Muhammad al-Wazzan
Noch heute profitieren wir von der Arbeit eines Menschen, der im Verlaufe des 16. Jahrhunderts einen Frieden zwischen dem Osmanischen Reich und Rom stiftete, der Jahrzehnte andauerte. Seine Bibliothek in Rom existiert bis heute. (Foto: reuters)
„Ferne Nachbarn, Nahe Erinnerungen“
Vor 600 Jahren trafen erstmals polnische Boten beim osmanischen Sultan ein. Seither bewegte sich die gemeinsame Geschichte Polens und der Türkei zwischen Konfrontationen und Bündnissen. In Istanbul wird diese nun dokumentiert. (Foto: zaman)
Armenische Architektur in Istanbul
Die 2010 konzipierte Ausstellung „Armenische Architektur in Istanbul“ zeigt Fotos von architektonischen Strukturen, an denen in der Endphase des Osmanischen Reiches hauptsächlich armenische Architekten mitwirkten. (Foto: zaman)
Osmanen an der französischen Küste
Das 16. Jahrhundert sollte zu jener Epoche werden, da die Macht des Osmanischen Reiches zur See ihren Höhepunkt erreichen sollte. In Frankreichs bedeutender Hafenstadt Nizza lassen sich heute noch Spuren aus dieser Zeit verfolgen. (Foto: iha/A. Akgül)
Erbe: Osmanen wollen notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof gehen
Die Nachfahren der Osmanen klagen ihr Erbe ein. Zur Not wollen sie bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gehen, berichtet Milliyet. Davor müssen sie allerdings ihre Verwandtschaft mit der Herrscherfamilie nachweisen. (Foto: iha)
Bis gestern noch eine Utopie: Die Hagia Sophia als Moschee
Die Anordnung von 1934, die Hagia Sophia in ein Museum umzuwandeln, hat sich als Fälschung herausgestellt. Der Ruf nach deren Wiedereröffnung als Moschee wird immer lauter. Christliche Gemeinschaften befürchten dadurch Benachteiligungen. (Foto: rtr)