Erdoğans Anwälte streben die Verhaftung des Chefredakteurs von Hürriyet sowie anderer Verantwortlicher der Zeitung an. Der Grund: Eine Überschrift, mit der Erdoğan indirekt bedroht worden sei.
Schlagwort: Pressefreiheit in der Türkei
Türkei: Staatsanwalt möchte Medien zum Schweigen bringen
Ein Staatsanwalt in Ankara schickt ein Schreiben an die Regierung mit der Aufforderung, kritische Medien zum Schweigen zu bringen. Dies wäre nicht nur ein herber Rückschlag für die freie Presse.
Erdoğan: „Nirgendwo auf der Welt ist die Presse freier als in der Türkei“
Die Verhaftung von Journalisten mehrerer regierungskritischer Medien sorgte für heftige Kritik im In- und Ausland. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan wehrte sich nun gegen Vorwürfe, er schränke die Pressefreiheit in der Türkei ein. (Foto: zaman)
RTÜK verhängt in 10 Monaten Strafen in Höhe von fast einer Million Euro
Die türkische Lizenz- und Aufsichtsbehörde über Medien RTÜK (Radyo Televizyon Üst Kurulu) hat in den vergangenen zehn Monaten den privaten Fernsehsendern Samanyoluhaber und Samanyolu TV mit der Begründung, sie hätten sich in 102 Sendungen nicht an Regeln gehalten, Strafen in Gesamthöhe von 2 542 649 Türkischer Lira verhängt. Das sind umgerechnet etwa 918.000 Euro. Die Behörde… RTÜK verhängt in 10 Monaten Strafen in Höhe von fast einer Million Euro weiterlesen
Erdoğans Sicherheitsstab in den USA, die Pressefreiheit und ein Glas Limonade
Ali Aslan ist Korrespondent der türkischen Tageszeitung Zaman in Washington. Er berichtet von seinen Erlebnissen rund um den Besuch des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan im Rahmen der UN-Generalversammlung.
„Hinweis auf jüdischen Ursprung nicht tragbar“: Pressefreiheits-„Test“ gescheitert
Die regierungstreue türkische Zeitung Akşam hat einem Kommentar ihrer Kolumnistin Gönül Tol den Abdruck verweigert, nachdem darin vorsichtige Kritik an der Reaktion der Regierung in Ankara auf den Bericht der Organisation „Freedom House“ geübt wurde. Die NGO hatte die Türkei unter den Ländern eingeordnet, die nach ihren Kriterien als „nicht frei“ zu betrachten wären. Dies… „Hinweis auf jüdischen Ursprung nicht tragbar“: Pressefreiheits-„Test“ gescheitert weiterlesen
„Bereits die harmloseste Kritik wird als Hochverrat bezeichnet“
Auch nach der Wahl bleibt die Luft für regierungskritische Journalisten in der Türkei dünn. Experten führen die autoritäre Politik auf Angst vor schlechter Politik, aber auch vor juristischen Abrechnungen im Fall eines Machtwechsels zurück. (Foto: cihan)
Nach Kritik an staatlicher Nachrichtenagentur: AA will britische Journalistinnen verklagen
Anadolu Ajans, staatliche Nachrichtenagentur der Türkei, droht, zwei britische Redakteure zu verklagen. Diese hatten in einem Artikel für das Magazin „Vice“ die Agentur praktisch als Verlautbarungsmedium der Regierung in Ankara dargestellt. (Foto: zaman)