In der Türkei sorgen die Gerüchte über ein erneutes Vorgehen der Regierung gegen die freie Presse für heftige Diskussionen. Informanten zufolge soll an der Spitze des Staates jedoch Uneinigkeit bezüglich des Vorgehens herrschen.
Schlagwort: Pressefreiheit
Im Wahlkampf aktiver und parteiischer Erdoğan will Verfassung nicht missachtet haben
Der türkische Staatspräsident Erdoğan hat am Wochenende zu aktuellen Fragen Stellung bezogen. Auf seiner Agenda standen seine Rolle als Präsident, die Flüchtlingsfrage und die Verhaftung des ägyptischen Journalisten Ahmed Mansur.
Türkei: 104 Jahre Haft für Journalisten gefordert
Der Prozess gegen den Journalisten der Zeitung Taraf, Mehmet Baransu, hat an dem 10. Strafgericht Anadolu in Istanbul angefangen. Mitangeklagt ist auch der damalige verantwortliche Chefredakteur der Zeitung, Murat Şevki Çoban. Grund des Prozesses ist ein Bericht der Taraf vom 28. November 2013 über einen Beschluss des Nationalen Sicherheitsrates (Milli Güvenlik Kurulu, MGK), wo angeblich… Türkei: 104 Jahre Haft für Journalisten gefordert weiterlesen
Pressefreiheit in der Türkei: Journalisten sammeln weltweit Unterschriften
Eine Unterschriftenkampagne unter internationalen Medienvertretern zur Pressefreiheit in der Türkei weitet sich schlagartig aus. Unterdessen erklärt Ekrem Dumanlı, Zaman-Chefredakteur, mit welchen Mitteln die Regierung die Medien unter Druck setzt.
Dündar an Erdoğan: „Drohe mir nicht, sondern beantworte diese 20 Fragen“
Cumhuriyet-Chefredakteur Dündar hat 20 Fragen an Präsident Erdoğan gestellt. Es geht um die angeblichen Waffenlieferungen nach Syrien und die Arbeitsweise des türkischen Geheimdienstes MİT. Derweil ist neues Videomaterial aufgetaucht.
„Genau so haben Regierungen immer reagiert, wenn sie auf frischer Tat ertappt wurden“
Der Chefredakteur der Zeitung Cumhuriyet, Can Dündar, ist ins Visier von Staatspräsident Erdoğan geraten. Unterdessen hat die türkische Regierung indirekt zugegeben, Waffen nach Syrien geliefert zu haben.
Wer bist du überhaupt, New York Times?
Die New York Times übte Kritik am Vorgehen Ankaras gegen die Zeitung Hürriyet, der nach einer umstrittenen Schlagzeile juristische Konsequenzen drohen. Erdoğan warf der Zeitung daraufhin „Einmischung in türkische Angelegenheiten“ vor.
BILDboykott – ein kleines Signal
Ob „BILDBoykott“ Erfolg haben wird, muss abgewartet werden. Aber es wurde ein Zeichen gesetzt, ohne Frage.