Bürgerkrieg: Libyen nimmt Angebot der Türkei an

HANDOUT - 14.12.2019, Katar, Doha: Hulusi Akar (l), Verteidigungsminister der Türkei, spricht mit Fajis al-Sarradsch, Regierungschef von Libyen, während ihres Treffens am Rande des Doha-Forums 2019. Foto: -/Turkish Ministry of National Defence /Twitter/dpa - +++ dpa-Bildfunk +++

Die libysche Einheitsregierung will sich im Rahmen des Bürgerkrieges künftig von der Türkei helfen lassen. Das Kabinett habe entschieden, die Ende November unterzeichnete Absichtserklärung zur Sicherheits- und Militärkooperation umzusetzen, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Büros von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch. Details wurden zunächst nicht bekannt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte zuletzt… Bürgerkrieg: Libyen nimmt Angebot der Türkei an weiterlesen

Menschenrechte in der Türkei: Nie besonders wichtig

"Menschenrechte statt rechte Menschen" - Foto: pixabay

Heute ist Internationaler Tag der Menschenrechte. Sie haben in den letzten Jahrzehnten eine wechselvolle Geschichte durchlebt. In der Türkei hingegen spiel(t)en sie wenn überhaupt auf dem Papier eine Rolle. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Auch in Deutschland nehmen die Probleme zu. Ein Gastbeitrag von Ercan Karakoyun.

Türkei: Erdoğan wirft Davutoğlu Korruption vor

Erdoğan und Davutoğlu. Einst Weggefährte. Heute werfen sie einander Korruption vor.

Die türkische Politik ist ein spannendes Feld. Womöglich in keinem anderen Staat Europas gibt es so viele Parteineugründungen, die auch sofort ganz oben mitmischen, wie in der Türkei. Dabei betreffen die jüngsten Veränderungen den türkischen Präsidenten Erdoğan direkt.

Auf Geheiß Erdoğans? Bosnien lässt türkischen Schulleiter verhaften

Das Logo des Richmond Park College im bosnischen Bihac.

Erneut hat die türkische Regierung offenbar einen Kritiker im Ausland verhaften lassen. Diesmal wurde ein Schulleiter in Bosnien-Herzegowina festgenommen. Laut Medienberichten befindet er sich derzeit in Abschiebehaft.

Türkei gibt Widerstand gegen neue Osteuropa-Pläne auf

04.12.2019, Großbritannien, Watford: Jens Stoltenberg (l), Generalsekretär der Nato, begrüßt Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei bei einem Gipfel der Nato. Bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs soll das 70-jährige Bestehen des Militärbündnisses gefeiert werden. Foto: Francisco Seco/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Türkei hat beim Londoner NATO-Gipfel ihre Blockade gegen die Weiterentwicklung von Verteidigungsplänen für Osteuropa aufgegeben. „Wir haben uns heute auf den aktualisierten Plan für die baltischen Staaten und Polen geeinigt“, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch in der Abschlusspressekonferenz. Dies zeige, dass man in der Lage sei, voranzukommen. Der Frage, ob die Türkei für ihre Zustimmung… Türkei gibt Widerstand gegen neue Osteuropa-Pläne auf weiterlesen

Vor NATO-Gipfel: Sanktionen gegen Türkei gefordert

02.12.2019, Großbritannien, London: Eine Flagge der NATO (r-l) und der NATO Mitgliedsstaaten USA sowie der Türkei sind an der "Mall" vor dem Buckingham Palace gehisst. Vom 3. Dezember bis zum 4. Dezember treffen sich beim NATO-Gipfel die Regierungschefs der Mitgliedsländer des Verteidigungsbündnisses in London. Foto: Michael Kappeler/doa/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wegen des Kaufs des russischen Raketenabwehrsystems S-400 haben zwei einflussreiche US-Senatoren die Regierung zur Verhängung von Sanktionen gegen die Türkei aufgefordert. Die Administration von Präsident Donald Trump müsse den NATO-Partner Türkei wie vom Gesetz vorgesehen nun rasch mit Strafmaßnahmen belegen, verlangten der republikanische Senator Lindsey Graham und sein demokratischer Kollege Chris Van Hollen. In dem… Vor NATO-Gipfel: Sanktionen gegen Türkei gefordert weiterlesen

„Hirntod“-Debatte: Erdoğan verteidigt NATO und greift Macron an

ARCHIV - 27.10.2018, Türkei, Istanbul: Recep Tayyip Erdoğan (l), Staatspräsident der Türkei, und Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, nehmen an einer Pressekonferenz im Anschluss an den Vier-Wege-Gipfel zur Zukunft Syriens teil. Foto: Oliver Weiken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Ton unter den NATO-Partnern wird immer rauer. Kurz vor dem Jubiläumsgipfel fordert der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan Macron auf, seinen „Hirntod“ untersuchen zu lassen. Bleibt es in London zumindest beim Thema Verteidigungsausgaben ruhig? Kurz vor dem Jubiläumsgipfel der NATO in London spitzen sich Spannungen zwischen Bündnispartnern weiter zu. Der türkische Präsident Recep Tayyip… „Hirntod“-Debatte: Erdoğan verteidigt NATO und greift Macron an weiterlesen

Kredit aus dem Ausland: İmamoğlu auf den Spuren von Erdoğan?

ARCHIV - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 12.04.2017 auf einer Kundgebung in Istanbul (Türkei) zu Unterstützern. (zu dpa "Türkei-Geschäfte unter Erdogan: Zitterpartie für deutsche Firmen" vom 20.09.2017) Foto: Kayhan Ozer/Pool Presidential Press Service/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu von der oppositionellen CHP bekommt aus Deutschland, was er eigenen Angaben zufolge von der eigenen Regierung nicht zu kriegen scheint: Geld für Bauprojekte in seiner Millionenmetropole. Die Deutsche Bank hat Istanbul nun einen Kredit in Höhe von 110 Millionen Euro gegeben, wie ein Sprecher der Bank der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.… Kredit aus dem Ausland: İmamoğlu auf den Spuren von Erdoğan? weiterlesen