Staatsvertrag mit Muslimen: Niedersachsen bricht Verhandlungen ab

Niedersachsen bricht die stockenden Gespräche über einen Staatsvertrag mit den Muslimen angesichts wachsender Kritik an dem türkischen Moscheeverband Ditib vorerst ab. „Die Niedersächsische Landesregierung und die muslimischen Verbände nehmen mit Bedauern zur Kenntnis, dass sich die Rahmenbedingungen für die in Aussicht genommene Vereinbarung in den vergangenen beiden Jahren deutlich verschlechtert haben“, erklärte Ministerpräsident Stephan Weil… Staatsvertrag mit Muslimen: Niedersachsen bricht Verhandlungen ab weiterlesen

Führungswechsel bei Schura: Islamvertrag in Gefahr?

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD, l) wird am 16.04.2016 in Teheran (Iran) von Ali Akbar Haschemi Rafsanjani (r), dem ehemaligen Staatspräsidenten und jetzigen Vorsitzenden des Schlichtungsrates, zu einem Gespräch empfangen. Weil befindet sich auf einer mehrtägigen Reise im Iran. Foto: Marco Hadem/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Niedersachsens Landesregierung will den geplanten Staatsvertrag mit drei Muslim-Verbänden – Schura, DITIB und Aleviten – laut einem Bericht der „Nordwest-Zeitung“ (Mittwoch) offenbar vorerst auf Eis legen. Anlass sei ein Führungswechsel bei Schura vom bisherigen Vorsitzenden Avni Altıner, einem engen Duz-Freund von Ministerpräsident Stephan Weil (auf dem Foto links, während eines Besuchs im Iran; SPD), hin zu Recep Bilgen. Bilgen kommt von… Führungswechsel bei Schura: Islamvertrag in Gefahr? weiterlesen