Bundesregierung zu Steudtners Entlassung: «Ermutigendes Signal, ein erster Schritt»

Menschenrechtler Peter Steudtner (2.v.r.) und sein Kollege Ali Gharavi (3.v.r) aus Schweden sprechen am 26.10.2017 in Istanbul, Türkei, vor dem Gefängnis Silivri mit Journalisten. Nach seiner Freilassung in der Türkei wird der deutsche Menschenrechtler Peter Steudtner wieder in Deutschland erwartet. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa

Die Bundesregierung hat die Freilassung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner aus der Untersuchungshaft in der Türkei begrüßt. «Endlich! Peter Steudtner und weitere Menschenrechtler kommen frei», schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am späten Mittwochabend bei Twitter. «Wir freuen uns mit ihnen + denken an die, die immer noch in Haft sind.» Steudtner war zuvor ohne Auflagen aus… Bundesregierung zu Steudtners Entlassung: «Ermutigendes Signal, ein erster Schritt» weiterlesen

Peter Steudtner wieder frei

ARCHIV: Menschenrechtler Peter Steudtner (r) umarmt am 26.10.2017 in Istanbul, Türkei, vor dem Gefängnis Silivri einen Kollegen. Nach seiner Freilassung in der Türkei wird der deutsche Menschenrechtler Peter Steudtner wieder in Deutschland erwartet. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa

Peter Steudtner und Ali Gharavi haben das Hochsicherheitsgefängnis Silivri verlassen, noch am Donnerstag wollen sie nach Berlin fliegen. Ihre Angehörigen zeigen kein Verständnis dafür, dass der Prozess gegen die Menschenrechtler in der Türkei dennoch fortgesetzt wird.

Regierung hofft auf «Zeichen von Rechtsstaatlichkeit» von Türkei

ARCHIV Der deutsche Menschenrechtler und Fotograf Peter Steudtner in einer undatierten Aufnahme. Foto: Privat/TurkeyRelease Germany/dpa

Zum Prozessbeginn gegen den deutschen Menschenrechtler Peter Steudtner in der Türkei appelliert die Bundesregierung an die Rechtsstaatlichkeit der türkischen Justiz.

Erdogan zum EU-Gipfel: «Ich wünsche mir, dass das einen guten Ausgang nimmt»

ARCHIV

In der Krise mit Europa hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan vor dem EU-Gipfel in Brüssel versöhnliche Töne angeschlagen.

NRW-Innenminister: Türkei unterstützt Rockergruppe

ARCHIV - Polizeibeamte beobachten am 25.01.2016 in Neuss (Nordrhein-Westfalen) ein Treffen der türkischstämmigen Rockergruppe «Osmanen Germania». Die Rockergruppe Osmanen Germania arbeitet nach Erkenntnissen der nordrhein-westfälischen Landesregierung mit türkischen Sicherheitsbehörden zusammen. Von den türkischen Behörden würden «die Aktivitäten der Osmanen Germania BC in Deutschland als "Terrorbekämpfung" bewertet - also gegen die PKK, linksextremistische Türken und die Gülen-Bewegung gerichtet - und .. unterstützt», heißt es in einem Bericht von Innenminister Herbert Reul (CDU) für die Sitzung des Landtags-Innenausschusses. Foto: Dieter Staniek/dpa

Die Rockergruppe Osmanen Germania arbeitet nach Erkenntnissen der nordrhein-westfälischen Landesregierung mit türkischen Sicherheitsbehörden zusammen

Immer mehr Asylbewerber aus der Türkei

Auch der Anteil derjenigen, die nicht abgewiesen werden, lag im September so hoch wie nie in den vergangenen zwei Jahren und erheblich höher als noch im August, wie die Zeitung unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums

Türkei erhält weiter deutsche Rüstungsgüter

Archiv-Foto: Marijan Murat/dpa

Normalerweise sind Rüstungslieferungen an einen Nato-Partner kein Aufreger. Die Türkei ist eine Ausnahme. Als Konsequenz aus der deutsch-türkischen Krise wurden die Rüstungsexporte dorthin massiv eingeschränkt. Ob das reicht, ist aber umstritten.

Türkische Regierung schlägt Einladung von deutschem Botschafter aus

Der deutsche Botschafter in der Türkei, Martin Erdmann (l-r), seine Frau Marion Erdmann und der Chef von Siemens in der Türkei, Hüseyin Gelis, stehen am 06.10.2017 hinter einer Geburtstagstorte mit dem Bundesadler bei den Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit heute in der Botschaft in Ankara. Foto: Can Merey/dpa

Zum deutschen Nationalfeiertag schickte die türkische Regierung Vertreter im Ministerrang an die Botschaft in Ankara – vor der Krise. Diesmal hat Botschafter Erdmann persönlich das gesamte Kabinett eingeladen. Die meisten Minister haben nicht einmal abgesagt.