20 Jahre nach dem Völkermord an den Tutsi in Ruanda begann am Dienstag in Frankreich der Prozess gegen einen mutmaßlich daran beteiligten Offizier. Frankreich galt zuvor als ein geruhsames Exil für ehemalige Beteiligte des Genozids. (Foto: reuters)
Schlagwort: Völkermord
„Hinter diesem Tor begann eine Hölle…“
Schon früh nach Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte in Deutschland eine Schlussstrich-Mentalität ein. Der erste Prozess gegen Beteiligte am Völkermord im Vernichtungslager Auschwitz rief die Nazigräuel wieder zurück in die Öffentlichkeit. (Foto: reuters)
„Das moderne Europa hat mich enttäuscht”
Jahrzehntelang wurde er von den Kommunisten für seine religiöse Überzeugung verfolgt. Sein Volk wurde mitten in Europa einem Völkermord ausgesetzt. Doch Alija Izetbegovic ließ sich durch den europäischen Totalitarismus nicht brechen. (Foto: cihan)
Massaker von Chodschali: Armenien hält „Provokateurin“ tagelang fest
Aufgrund ihrer Aussage, das Massaker im aserbaidschanischen Chodschali im Februar 1992 wäre ein „Völkermord“ gewesen, wurde Moldawiens Ombudsfrau Aurelia Grigoriu fünf Tage lang in ihrem Hotel festgehalten und an der Ausreise gehindert. (Foto: cihan)
Der Bosnienkrieg hat einen Namen: Srebrenica
Sie ist zum Symbol der Gräueltaten des Bosnienkrieges geworden. In der ostbosnischen Stadt Srebrenica wurden 1995 tausende muslimische Männer und Jungen massakriert – vor den Augen der UN. (Foto: ap)
Srebrenica-Massaker: Serbien entschuldigt sich
Der serbische Präsident Nikolic hat sich für das Massaker von Srebrenica während des Bosnienkrieges entschuldigt. Es ist das erste Mal, dass in diesem Zusammenhang ein serbischer Offizieller eine Entschuldigung ausspricht. (Foto: reuters)
„Hitler nahm sich Armenier-Genozid zum Vorbild“
Israelische Parlamentarier fordern die Anerkennung des angeblichen Völkermords an den Armeniern. Eine Abgeordnete sorgte dabei mit einem Vergleich für einen Skandal. (Foto: epa)
„Das türkische Militär hat die Armenier vor Übergriffen geschützt“
Im Jahre 2015 wird sich die Vertreibung der Armenier zum 100. Mal jähren. Politische Beobachter warnen die türkische Regierung vor Gesten, die falsch verstanden werden und weitreichenden Forderungen Tür und Tor öffnen könnten. (Foto: aa)