Der plötzliche Tod einer Zeugin im NSU-Komplex gibt weiterhin Rätsel auf: Trotz einer Vielzahl von Untersuchungsausschüssen und eines aufwendigen, mittlerweile zwei Jahre währenden Prozesses gibt es im Kontext der NSU-Mordserie weiterhin viele ungeklärte Fragen.
Schlagwort: Zschäpe
Neuigkeiten im Fall Kiesewetter – Jugendfreund von Mundlos sagt aus
Selbstgestrickte Pullover und Udo-Lindenberg-Songs im Ohr: Ein Jugendfreund von Uwe Mundlos berichtet im NSU-Prozess vom früheren Leben des mutmaßlichen Neonazis. Indes gibt es neue Hinweise zum Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter.
Die zwei Gesichter der Beate Zschäpe
Nach ihrem Untertauchen lebte Beate Zschäpe ein vordergründig unaufgeregtes Leben als Hausfrau in Zwickau. Eine frühere Nachbarin im NSU-Prozess berichtet, Zschäpe sei eine „freundliche junge Frau“ gewesen. (Foto: dpa)
30 Millionen Euro für 22 Monate und wenig Aufklärung
Aktenberge, unzählige Zeugen und rund 80 Kläger: Der Prozess gegen den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) in München ist zweifelsohne ein Mammutverfahren. Die Kosten steigen täglich. (Foto: dpa)
Kalaschnikow „zum Schutz gegen Ausländer“
Die mutmaßlichen Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) hatten Komplizen: Das jedenfalls legt das kollektive Schweigen aller Zeugen aus der Neonazi-Szene von damals nahe. (Foto: dpa)
Gericht: Mitangeklagten Wohlleben erwartet „erhebliche Strafe“
Ralf Wohlleben gilt im NSU-Prozess als wichtigster Insider. Dennoch schweigt er beharrlich: Nun versuchten seine Anwälte ihn frei zu bekommen. Ohne Erfolg. Denn Wohlleben erwarte eine „erhebliche Strafe“, kündigte das Gericht an. (Foto: dpa)
Der NSU: Verschwörungstheorien und ihr Wahrheitsgehalt
Drei Jahre nach der Aufdeckung ranken sich noch immer Legenden um die Begleitumstände der Mord- und Anschlagsserie. Der schleppende Prozess befeuert die Verschwörungstheorien weiter. Was ist dran an den Anschuldigungen? (Foto: dpa)
Die Spur des NSU führt in die Schweiz
Der sogenannte NSU besaß 20 Schusswaffen. Eine davon wurde bei den neun fremdenfeindlichen Morden verwendet, die dem „NSU“ zur Last gelegt werden. Ihre Spur führt in die Schweiz. (Foto: dpa)