Die Hauptangeklagte im „NSU“-Prozess Beate Zschäpe soll ihre Erklärung für das fehlende Vertrauen zu ihren Verteidigern heute abgeben. Eine Reaktion der Richter wird erst am Montag kommen.
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Neue Erkenntnisse zum Privatleben von Zschäpe
Im „NSU-Prozess“ verweigerte die Ehefrau Wohllebens die Zeugenaussage, nachdem dessen Befangenheitsantrag abgewiesen wurde. Indes gibt es gibt neue Erkenntnisse zum Privatleben von Beate Zschäpe. (Foto: reuters)
„Thüringer Heimatschutz“ war „Lebensinhalt“ der NSU-Terroristen
Im sogenannten NSU-Prozess hat ein Ermittler des Bundeskriminalamtes Verbindungen zwischen den mutmaßlichen NSU-Terroristen und dem harten Kern der rechten Szene geschildert. Das Engagement für den damaligen „Thüringer Heimatschutz“ – eine Neonazi-Kameradschaft – sei für die Terroristen so etwas wie der „Lebensinhalt“ gewesen, sagte der Ermittler am Mittwoch. Er stützte sich dabei auf die Polizeivernehmung eines… „Thüringer Heimatschutz“ war „Lebensinhalt“ der NSU-Terroristen weiterlesen
Was stand in der Nachricht an Zschäpe?
Vor einem Jahr begann der Prozess gegen die überlebenden Verdächtigen im Zusammenhang mit den Morden eines offiziell als NSU bezeichneten Terrornetzwerkes. Beate Zschäpe klagte am Montag über Übelkeit – nach dem Erhalt einer Nachricht. (Foto: dpa)
Bomberjacke und Springerstiefel – „Das war damals normal, alle jungen Leute hatten das“
Uwe Böhnhardts Vater will von der rechten Gesinnung seines Sohnes nichts mitbekommen haben, berichtet aber von Treffen mit dem untergetauchten Terror-Trio. Am Ende entschuldigt er sich für die Taten seines Sohnes. (Foto: dpa)
Neues Jahr bringt neue Beweise im NSU-Prozess
Der Anschlag auf die Polizeibeamtin Michéle Kiesewetter bleibt bis heute ein Rätsel. Zuvor gelang im Ringen um Beweise ein Durchbruch: Zschäpe hat die Wohnung des NSU-Trios selbst angezündet – daran bestehen keine Zweifel. (Foto: dpa)
Böhnhardt und Mundlos 2004 als „radikale Islamisten“ unterwegs
Eine merkwürdige Fernsehsequenz fand kürzlich wieder den Weg durch die sozialen Medien: Sowohl in einer „Tatort“-Folge aus dem Jahr 2001 als auch in der „Küstenwache“ 2004 fanden sich NSU-Terroristen in Fakeakten wieder. (Foto: reuters)
NSU: Einige Tatkomplexe noch nicht mal ansatzweise erörtert
Der Prozess gegen Beate Zschäpe und einige mutmaßliche Helfer der NSU-Terroristen war von Beginn an als Mammutverfahren konzipiert. Entsprechend ist auch nach den ersten 60 Verhandlungstagen noch kein klares Bild zu erkennen. (Foto: dpa)