Die Mutter von Uwe Böhnhardt konnte nicht verhindern, dass ihr Sohn zum Neonazi wurde. Hilflos sah sie zu, wie er in den Untergrund ging. Doch noch immer verteidigt sie ihren Sohn – und gibt den Behörden eine Mitschuld. (Foto: dpa)
Schlagwort: Zschäpe
Zwei Jahre NSU – für die Medien nicht mal eine Randnotiz wert
Vor zwei Jahren führte der Fund zweier Leichen in einem ausgebrannten Wohnmobil zur Entdeckung einer jahrelangen rassistischen Mordserie. In den letzten Wochen mehrten sich weitere Unklarheiten rund um den ohnehin schon mysteriösen Fall.
Finanzierte der Verfassungsschutz Magazin mit Terroranleitung?
Der NSU-Prozess wird mit der Vernehmung weiterer Zeugen fortgesetzt. Indessen enthüllte ein Nachrichtenblog weitere dubiose Verfassungsschutzkontakte und bleibt ein Mord in Berlin, der Parallelen zum NSU-Terror aufweist, ungeklärt. (Foto: dpa)
Zeuge will Mord an Enver Şimşek beobachtet haben
Es war wohl der erste Mord der NSU. Vor dreizehn Jahren wurde der Blumenhändler Enver Şimşek kaltblütig niedergeschossen. Ein Zeuge glaubt, die Tat in Nürnberg teilweise beobachtet zu haben. (Foto: ap)
Zschäpe riskierte bei ihrer Flucht den Tod von Menschen
Die Anklage im NSU-Prozess wirft Beate Zschäpe auch Mordversuch vor. Sie habe die Wohnung des Trios angezündet, Opfer seien ihr egal gewesen. Zeugenaussagen lassen auch eine andere Deutung zu. (Foto: dpa)
„Haben Sie denn gefragt, wofür die Waffe sein soll?“
Am fünften Tag des Prozesses gegen fünf mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer des NSU kam es endlich zu der lang erwarteten Aussage eines der Angeklagten, der dem NSU nach eigener Aussage die Tatwaffe besorgt habe. (Foto: epa)
Deutschland sitzt mit auf der Anklagebank
Für viele ausländische Beobachter sitzt Deutschland beim NSU-Prozess mit auf der Anklagebank. Auch das Auftreten von Beate Zschäpe sorgt international für Schlagzeilen. Besonders in der Türkei gibt es Kritik an der „Show der Nazi-Braut“. (Foto: dpa)
Die Zschäpe-Show
Noch nicht einmal bis zur Anklageverlesung kam es am ersten Tag der Hauptverhandlung gegen fünf mutmaßliche NSU-Terroristen. Befangenheitsanträge sorgten für eine frühe Verfahrensunterbrechung. Am 14. Mai geht es weiter. (Foto: aa)