Statt auf die Katastrophe zu warten, die die Politik und ihre Eliten zum Einlenken und Handeln bewegt, gibt es die Möglichkeit, Druck durch Teilhabe zu erzeugen. Und die meisten politischen Entscheidungen in einer Demokratie fallen auf diesem Wege.
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Die SPD-Spitze will sich in die Koalition retten
Union und SPD stellen die neue Regierung. In den Gesprächen geht es nur noch um Posten, der SPD-Führung darum, sich in die Regierung zu retten. Die politischen Inhalte waren von vorn herein zweitrangig. (Foto: dpa)
Zukunft Deutschlands ist multikulturell
Die Koalitionsverhandlungen laufen. Über Integrationsministerium und Doppelpass wird verhandelt. In ein paar Jahren werden sie jedoch allenfalls Randnotizen der Geschichte sein. Denn die Zukunft Deutschlands ist multikulturell.
Spart Euch das Mitleid!
Der lange Weg des parteipolitischen Liberalismus in Deutschland von einer Reform- und Programmpartei bis hin zu Guidomobil und Hotelierslobby hat im Ausscheiden aus dem Bundestag sein Ende gefunden. Zu Recht, meint Günther Lachmann. (Foto: dpa)
Die neue Kaiserin und der neue König
Sie evangelisch, er katholisch. Die „vier Stämme“, die Seehofer zur absoluten Macht verholfen haben, verzeihen ihm sogar eine außereheliche Zweitbeziehung. Er braucht keinen Partner, sie ist auf der Suche. Beide sind am Zenit ihrer Macht. (Foto: dpa)
Kotelett statt perfektes Dinner
Der politische Journalismus glich, je näher seine Beteiligten an die Zentren der Macht heranrückten, einer Art Kuhhandel. Die einen boten Informationen feil, die anderen Platzierungen in Zeitungen und TV-Sendern. (Foto: dpa)
Demokratie ohne Freiheit geht nicht
Die Fälle Bradley Manning und Edward Snowden haben gezeigt, dass der Drang nach immer größerer Ausweitung von Geheimdienstbefugnissen am Ende an den Menschen selbst scheitert – sogar an solchen, die Teil dieses Systems sind. (Foto: dpa)
Europa erwartet eine Schuldknechtschaft
Bis dato wiegen sich die Bundesbürger in Sicherheit: Solange Armut und Chaos nur in Griechenland oder Portugal Platz greifen, fühlt man sich wenig betroffen. Vieles spricht jedoch dafür, dass es nicht dabei bleiben wird. (Foto: reuters)