Das Presseecho zur Campus-Rede des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck in Ankara fiel höchst unterschiedlich aus. Vor allem die regierungsnahen Medien reagierten empört und warfen Gauck die Überschreitung von Anstandsgrenzen vor. (Foto: rtr)
Kategorie: Politik
Unser großes Dilemma
Die Beileidsnachricht Erdoğans an die Enkelkinder der Armenier, die 1915 ermordet worden waren, ist ein wichtiger und mutiger Schritt, um Vorurteile abzubauen. Dieser Schritt in der Armenierfrage relativiert aber nicht seine Innenpolitik. (Foto: reuters)
Hoffnung auf Trendwende bei Wahlbeteiligung
Seit 1979 ist die Wahlbeteiligung bei den Wahlen zum Europäischen Parlament stetig gesunken. Diesmal hofft man auf den Mobilisierungseffekt zeitgleich stattfindender Kommunalwahlen – und des Wegfalls der Sperrklausel. (Foto: dpa)
Erdoğan greift „Pastor“ Gauck an
Beim Staatsbesuch des deutschen Präsidenten Joachim Gauck in der Türkei übte dieser scharfe Kritik an der Regierungspolitik Ankaras. Gül und Erdoğan wiesen diese zurück und verwiesen unter anderem auf rassistische Tendenzen in Europa. (Foto: dpa)
„Die Türkei steht auf des Messers Schneide“
Der Mitautor eines neuen Verfassungsentwurfs aus dem Jahr 2007, Verfassungsrechtler Ergun Özbudun, sieht die Demokratie in der Türkei am Scheideweg. Es drohe eine autoritäre Wahldemokratie nach zentralasiatischem Vorbild. (Foto: zaman)
40 000 Polizisten sollen Aufmärsche am Taksim verhindern
Gespannte Ruhe vor dem 1. Mai, an dem sich Gewerkschaften und Aktivisten auf dem symbolträchtigen Taksim-Platz versammeln wollen. Die Regierung hat Aufmärsche auf dem Platz untersagt. 40 000 Polizisten sollen das Verbot durchsetzen. (Foto: dha)
Kahramanmaraş: Gauck besucht Flüchtlinge und Bundeswehrsoldaten
Bundespräsident Joachim Gauck trat am Samstag seinen Besuch in der Türkei an. In Kahramanmaraş besuchte er syrische Flüchtlinge und deutsche Soldaten. Am Montag beginnt der offizielle Staatsbesuch. (Foto: dpa)
Türkei: Alle KCK-Terrorverdächtigen mittlerweile auf freiem Fuß
Ein Gericht in Istanbul hat 33 Terrorverdächtige der KCK freigelassen. Auf sie wurde das Anfang des Jahres geschaffene Gesetz zur Beschränkung der höchstzulässigen Dauer einer Untersuchungshaft angewendet. (Foto. reuters)