Offenbar um seine These einer Verschwörung im Polizei- und Justizapparat zu untermauern, strebt Premierminister gemeinsam mit der türkischen Anwaltskammer eine Wiederaufnahme der großen Prozesse gegen ehemalige Putschgeneräle an.
Kategorie: Politik
Korruptionsaffäre: Erdoğan rückt von Halkbank-Chef ab
Premierminister Recep Tayyip Erdoğan hat vor einer Runde regierungsfreundlicher Journalisten erstmals Kritik am Gebaren des Halkbank-Chefs Aslan geübt. Er geht allerdings immer noch von einem Komplott gegen die Regierung aus. (Foto: reuters)
Staatsanwalt klagt: „Auf Zuruf von oben wurden Befehle verweigert“
Einige türkische Beamte sollen die Inspektion eines LKWs behindert zu haben, der Waffen und Munition für Syrien geladen haben soll. Der CHP-Vorsitzende Kılıçdaroğlu geht von Waffentransporten aus. (Foto: cihan)
Kerry reist optimistisch nach Jordanien
US-Außenminister Kerry will mit aller Macht ein Friedensabkommen in Nahost unter Dach und Fach bringen. In Jordanien und Saudi-Arabien bemüht er sich um Rückendeckung für Palästinenserpräsident Abbas. (Foto: dpa)
„Wir verdammen die aggressive Politik der Zionisten“
Der Genfer Atomkompromiss mit dem Iran wurde in vielen Ländern der Welt begrüßt, auch im Iran selbst. Trotz dieser Regelung spart Botschafter Attar im Gespräch mit „zenith“ nicht mit aggressiver Rhetorik in Richtung USA und Israel. (Foto: reuters)
Südsudan: Direkte Gespräche am Sonntag geplant
Verhandlungen sollen dem Blutvergießen im Südsudan ein Ende setzen. Am Sonntag könnte es im Nachbarland Äthiopien endlich direkte Gespräche zwischen den verfeindeten Gruppen geben. (Foto: rtr)
Tripoli: Bücherei geht in Flammen auf
In der libanesischen Hafenstadt Tripoli wurde die Bücherei eines Pfarrers in Flammen gesetzt, in Beirut explodieren fast täglich Autobomben. Der Libanon versinkt in Gewalt. (Foto: al-Nahar)
„Rohani ist mächtigster Präsident der letzten 16 Jahre“
Die Wahl des im Westen als moderat geltenden Hassan Rohani zum Präsidenten ändert nach Überzeugung Shayan Arkians nichts Substanzielles an Irans Außenpolitik. PR-technisch lässt sich der Wechsel aber erfolgreich als Wende verkaufen. (Foto: rtr)