Jerusalem-Streit: Ein Toter und mindestens 760 Verletzte bei Unruhen

Angehörige von Maher Attala trauern am 08.12.2017 im indonesischen Krankenhaus in Beit Lahi im nördlichen Gazastreifen um ihren verstorbenen Verwandten. Der 54 Jahre alte Palästinenser war bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA erschossen worden. Die Hamas hatte für Freitag zum Beginn eines neuen Palästinenseraufstands aufgerufen. Foto: Wissam Nassar/dpa

Brennende Flaggen und Reifen, Flaschen und Steine als Wurfgeschosse: Nach der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA erschüttern Unruhen das Heilige Land. Im UN-Sicherheitsrat müssen die Amerikaner Kritik einstecken.

UN-Vollversammlung: Erdoğan fordert Reform der Vereinten Nationen

In New York ist die UN-Vollversammlung zusammengetreten. Der türkische Präsident Erdoğan fordert, die Zahl der Sicherheitsratsmitglieder zu erhöhen. Der scheidende UN-Generalsekräter Ban hingegen übt scharfe Kritik an den internationalen Staatschefs und fordert von ihnen, die Demokratie nicht zu untergraben.

Zentralafrikanischer Republik droht Hungerkatastrophe

In der Zentralafrikanischen Republik sollen die Menschen vor einer Hungerkatastrophe stehen, so Hilforganisationen in Deutschland. Zwar solle im September eine Eingreiftruppe in das Land geschickt werden, doch die Hilfe kommt zu spät. (Foto: reuters)

Merkel überzeugt Erdoğan in der Assimilationsfrage

Foto: Archiv

In entspannter Atmosphäre gingen die Gespräche zwischen Premierminister Erdoğan und Bundeskanzlerin Merkel in Berlin zu Ende. Die Kanzlerin hält die Auseinandersetzung mit der Türkei über die Gefahren einer möglichen Assimilation für beendet. (Foto: dpa)