„Deutschland hat uns geholfen, jetzt bieten wir Deutschland unsere Hilfe an“

Symbolfoto: Ein Coronapatient aus Frankreich kommt im Krankentransportwagen am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm an. Foto: Felix Kästle/dpa

Europa stand unter Schock, als Italien knapp 800 Corona-Tote innerhalb eines Tages meldete. Mittlerweile hört man infolge überlasteter Krankenhäuser ähnliche Schreckensnachrichten aus Spanien. Droht in einigen Wochen Deutschland das gleiche Schicksal? Um das zu vermeiden, bietet die Aktion für Flüchtlingshilfe e.V. ihre Hilfe an.

Risiken und Nebenwirkungen der Shisha

Zwei junge Männer rauchen am 05.06.2015 in Frankfurt am Main (Hessen) ihre Shisha-Pfeife auf einer Wiese am Mainufer. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Shisha-Rauchen liegt im Trend: Die arabische Wasserpfeife ist besonders bei jungen Leuten beliebt. In den Großstädten haben sich zahllose Shisha-Bars etabliert. Es gibt eine Shisha-Messe und einen Shisha-Verband. Doch nun mehren sich die Alarmsignale.

Der fünf Monate alte Muhammed wurde vor zwei Wochen wegen gesundheitlicher Probleme von den Eltern ins Krankenhaus Velbert gebracht. Die Ärzte im Krankenhaus attestierten häusliche Gewalt und benachrichtigten das Jugendamt. Daraufhin wurde Muhammed vom Jugendamt einer Pflegefamilie übergeben. Die Eltern wiesen jedweden Vorwurf einer Gewaltanwendung von sich, zumal sie selbst es waren, die den Jungen ins Krankenhaus aus Sorge um dessen Gesundheitszustand ins Krankenhaus gebracht hatten.

Angesichts dieses Vorfalls protestierten vor dem Rathaus in Velbert einige hundert Menschen. Die Kundgebung wurde organisiert durch den Verein Hoffnungsstern e.V. für schutzbedürftige Weltkinder. Die Demonstranten forderten die Rückgabe des fünf Monate alten Muhammeds und ließen symbolisch Friedenstauben frei.

„Ich wünsche diesen Schmerz nicht einmal meinen Feinden. Seit zwei Wochen schlafen wir und wachen mit der Sehnsucht nach unserem Sohn auf“, so der Vater Ismail Oral. „Sie haben unser Kind von uns gerissen. Wo er im Moment ist, wissen wir nicht. Am 5. Juni ist der Verhandlungstermin. Hoffentlich erkennt der Richter unsere Unschuld.“

Die Mutter Müberra Oral: „Ich glaube zu hundert Prozent, dass wir unseren Sohn nach der Gerichtsverhandlung wiederbekommen. Hoffentlich ist das das letzte Kind, welches das Jugendamt den Eltern wegnimmt. Wir werden von dem Recht, welches uns das Gesetz gibt, Gebrauch machen und um unseren Sohn kämpfen.“

In den letzten Jahren klagten zahlreiche Elternverbände über eine Zunahme willkürlicher und auf zweifelhaften Anschuldigungen gegründeter Kindeswegnahmen durch deutsche Jugendämter.