Corona-Spendenkampagne: Erdoğan spendet sieben Gehälter

27.03.2020, Türkei, Istanbul: Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, spricht während einer Pressekonferenz über die Coronavirus-Pandemie. Foto: Turkish Presidency/dpa

#Bizbizeyeteriz (Wir sind uns genug) – mit diesem Hashtag startet die türkische Regierung unter Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan eine groß angelegte Spendenkampagne zur Bewältigung der Corona-Krise. Den Startschuss gibt der Präsident persönlich mit einer großzügigen Spende.

„Deutschland hat uns geholfen, jetzt bieten wir Deutschland unsere Hilfe an“

Symbolfoto: Ein Coronapatient aus Frankreich kommt im Krankentransportwagen am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm an. Foto: Felix Kästle/dpa

Europa stand unter Schock, als Italien knapp 800 Corona-Tote innerhalb eines Tages meldete. Mittlerweile hört man infolge überlasteter Krankenhäuser ähnliche Schreckensnachrichten aus Spanien. Droht in einigen Wochen Deutschland das gleiche Schicksal? Um das zu vermeiden, bietet die Aktion für Flüchtlingshilfe e.V. ihre Hilfe an.

Geht es im türkischen Fußball wirklich um Sport?

01.03.2020, Türkei, Istanbul: Türkische Fußballfans schwenken türkische Flaggen zum Gedenken während eines Süper Lig-Spiels zwischen Galatasaray und Gençlerbirliği im Turk Telekom-Stadion an die 36 türkischen Soldaten, die am Donnerstag, den 27.02.2020, bei einem Angriff der syrischen Armee im Gebiet Idlib in Syrien getötet wurden. Foto: AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der türkische Fußballverband hat sich in diesen Tagen wohl keine neuen Freunde gemacht. Obwohl fast alle Ligen in Europa und anderen Kontinenten ihren Spielbetrieb seit Tagen oder gar Wochen eingestellt haben, hielt er stur daran fest, die Partien weiter auszutragen, wenn auch ohne Zuschauer. Nachdem einige aus- und inländische Spieler ankündigten, nicht mehr trainieren und… Geht es im türkischen Fußball wirklich um Sport? weiterlesen

Coronavirus: Werden Gefangene in der Türkei entlassen?

Türkische Gefängnisse sind derzeit überfüllt. Das liegt vor allem am Putschversuch vom 15. Juli 2016. So sind etwa 30.000 Menschen politisch inhaftiert. Die Haftbedingungen sind meist schlecht. Das neuartige Coronavirus könnte jetzt gefährlich für Gefangene werden, warnen Experten. In den sozialen Netzwerken gibt es derweil Forderungen für Massenentlassungen.

Bestattungen in Zeiten von Corona: Wie Verstorbene derzeit in die Türkei gebracht werden

Foto: shutterstock.com

Der Coronavirus hat das Leben in aller Welt auf den Kopf gestellt. So auch in Deutschland. Grenzen zu Nachbarländern wurden geschlossen, Events wurden verboten und viele weitere Maßnahmen wurden von der Bundes- und den jeweiligen Landesregierungen getroffen. Ebenso hat die Türkei viele Maßnahmen ergriffen, zum Teil sogar vor Deutschland. Die drastischste Maßnahme war das Einreiseverbot… Bestattungen in Zeiten von Corona: Wie Verstorbene derzeit in die Türkei gebracht werden weiterlesen

Trotz Corona: Süper Lig läuft weiter

Lukas Podolski im Trikot von Antalyaspor. Foto: Uncredited/AP/dpa

Europas Top-Ligen pausieren wegen der Coronakrise, nur in der Türkei wird noch gespielt. In Russland wurde der Spielbetrieb am Dienstag ausgesetzt, nachdem der Ball am Wochenende noch gerollt war. Bereits am Montag hatte Brasilien das Stoppzeichen gesetzt.

Türkei verstärkt Maßnahmen noch einmal drastisch

13.03.2020, Türkei, Ankara: Mitarbeiter in Schutzanzügen desinfizieren die Sitze in der Großen Nationalversammlung der Türkei. Foto: Burhan Ozbilici/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Türkei hat aus Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus ähnlich wie Deutschland und andere Länder der Welt das öffentliche Leben weiter eingeschränkt. Zu gestern Mitternacht (22.00 UHR MEZ) mussten alle öffentlichen Erholungs- und Vergnügungsorte ihren Betrieb einstellen, teilte das Innenministerium in Ankara mit. Davon betroffen sind demnach unter anderem Cafés, Tee- und Bierlokale, Theater, Kinos,… Türkei verstärkt Maßnahmen noch einmal drastisch weiterlesen

Iran sperrt Zugang zu heiligen Stätten − Heftige Proteste

07.03.2020, Iran, Teheran: Arbeiter desinfizieren den Schrein des schiitischen Heiligen Imam Abdulazim, als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der von der Coronaviruskrise besonders hart getroffene Iran hat den Zugang zu den vier heiligsten Stätten des Landes gesperrt. Nach Angaben des Staatsfernsehens wurden die Mausoleen des achten schiitischen Imams Resa in Maschad in Nordostiran, seiner Schwester Massumeh in Ghom südlich von Teheran und des Abdulazims in der Hauptstadt sowie die große Dschamkaran-Moschee in Ghom… Iran sperrt Zugang zu heiligen Stätten − Heftige Proteste weiterlesen