Ankara stellt USA vor die Wahl: Entweder Gülen oder Türkei

epa05436658 A handout picture provided by Turkish President Press office shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan (C), Turkish Prime Minister Binali Yildirim (L) and Chief of Staff General Hulusi Akar (R) attend press conference in Ankara, Turkey, 22 July 2016. Turkish parliament on 21 July formally approved a three-month state of emergency declared by Turkish President Erdogan. The 15 June's failed coup attempt's aftermath was followed the dismissal of 50,000 workers and the arrest of 8,000 people after the 15 July failed coup attempt. At least 290 people were killed and almost 1,500 injured amid violent clashes on 15 July as certain military factions attempted to stage a coup d'etat. The UN and various governments and organizations have urged Turkey to uphold the rule of law and to defend human rights. EPA/TURKISH PRESIDENTAL PRESS OFFICE / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ankara erhöht den Druck auf Washington, Gülen auszuliefern. Aus Sicht der türkischen Regierung kann kein Zweifel bestehen, dass der Prediger für den Putschversuch verantwortlich ist. Gülen wehrt sich gegen die Vorwürfe – und fordert eine internationale Untersuchung.

Türkischer Justizminister rechnet mit der Opposition ab: „Auf wessen Seite steht ihr?“

In der Türkei beherrscht neben dem Anschlag in Istanbul vor allem die Lage im Südosten das politische Geschehen. Nach der Kritik von CHP-Chef Kemal Kılıçdaroğlu an Starmoderator Beyaz, der sich für die Vorkommnisse in seiner Liveshow entschuldigt hatte, knöpfte sich nun Justizminister Bekir Bozdağ (AKP) den Oppositionsführer vor. In Anspielung auf die Beyaz-Debatte erklärte er in… Türkischer Justizminister rechnet mit der Opposition ab: „Auf wessen Seite steht ihr?“ weiterlesen

ISIS in der Türkei: 16 Terroristen inhaftiert

Im März 2014 erschießen drei mutmaßliche IS-Terroristen in der türkischen Provinz Niğde drei Personen. Drei Pflichtverteidiger, die Angeklagten verteidigen sollten, haben nun aus Protest gegen die grausame Tat ihr Mandat niederlegt.

Der Türkei wird immer wieder vorgeworfen, den IS direkt und indirekt zu unterstützen. Der türkische Justizminister Bozdağ äußerte sich nun zur Strafverfolgung von IS-Mitgliedern in der Türkei: Die IS-Attentäter des Anschlages in Niğde stehen vor Gericht. (Foto: rtr)

Türkei: Mutmaßlicher Attentäter aus Dänemark für türkische Geiseln eingetauscht?

Foto: Archiv

Basil H. soll 2013 versucht haben in Dänemark den islamkritischen Journalisten Lars Hedegaard zu ermorden. Die türkische Polizei nahm H. im April 2014 fest. Doch nun ist er spurlos verschwunden. Justizminister Bozdağ äußert sich zu dem Fall. (Foto: dha)