Seta-Bericht: Deutsche Welle beschwert sich bei türkischer Regierung

Der Sender „Deutsche Welle“ hat sich bei der türkischen Regierung scharf über den Bericht einer regierungsnahen Denkfabrik zu internationalen Medien im Land beschwert. In der 202 Seiten langen Studie des Think Tanks Seta wird deutschen, türkischen und internationalen Journalisten vorgeworfen, „regierungsfeindlich“ und einseitig zu berichten. Der Bericht liest sich teilweise wie eine Anklageschrift. Die Autoren… Seta-Bericht: Deutsche Welle beschwert sich bei türkischer Regierung weiterlesen

„Conflict Zone“: Deutsche Welle verklagt die türkische Regierung

ARCHIV - Der türkische Minister für Jugend und Sport Akif Cagatay Kilic spricht am 31.07.2016 in Köln. Ein nach Angaben der Deutschen Welle (DW) konfisziertes Interview mit Kilic hat zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen dem deutschen Auslandssender und dem Ministerium in Ankara geführt. Das Interview mit dem Minister hatte Michel Friedman am Montagabend (05.09.) für eine Sendung der Deutschen Welle geführt. Der Sportminister will das Einziehen des Materials nicht als Beschlagnahmung verstanden wissen. Foto: Henning Kaiser/dpa (zu dpa "Eklat um Interview: Deutsche Welle widerspricht türkischem Minister" am 07.09.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Deutsche Welle fordert von der türkischen Regierung die Herausgabe eines konfiszierten Interviews. Ministerialbeamte hätten die DW-Mitarbeiter genötigt, ihnen die Aufnahmen zu geben, nachdem ein türkischer Minister mit dem Gesprächsverlauf unzufrieden war. Nachdem das türkische Ministerium alle Fristen hat verstreichen lassen, geht DW nun den Rechtsweg.

Deutsche Welle wirft türkischem Ministerium „Nötigung“ deutscher Journalisten vor

Die Deutsche Welle interviewt einen türkischen Minister – der die Aufzeichnung nach Darstellung des Senders dann beschlagnahmen lässt. Intendant Limbourg wirft der Regierung in Ankara „Nötigung“ vor und der DJV fordert das Auswärtige Amt auf, sich einzuschalten.

Schlinge um den Hals von Pegida zieht sich zu

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert von den sächsischen Ermittlungsbehörden ein entschlossenes Vorgehen wegen der Angriffe auf einen Reporter bei der Pegida-Kundgebung in Dresden. Damit erreichten die Attacken eine „neue Stufe auf der Eskalationsleiter der Journalistenfeinde von Pegida“, erklärte der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken am Dienstag. Er verlangte von den Ermittlern, den Übergriff als schweren Angriff auf die… Schlinge um den Hals von Pegida zieht sich zu weiterlesen

Qantara: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen

Deutsche Welle-Intendant Peter Limbourg hofft, das arabische Online-Portal des Senders, Qantara, weiterführen zu können. Derzeit liefen Gespräche mit dem Auswärtigen Amt, um eine Lösung zu finden, sagte Limbourg der „Zeit“ (Donnerstag). „Insofern gehe ich nicht davon aus, dass wir Qantara zum Jahresende einstellen.“ Das Wort „qantara“ kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Brücke“. Das Internetportal… Qantara: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen weiterlesen