Die doppelte Staatsbürgerschaft bleibt das zentrale Streitthema der Koalitionsverhandlungen. Nachdem erneute Gespräche an der Blockadehaltung der Union scheiterten, scheint eine Lösung nun denkbar. Kommt der Doppelpass jetzt doch noch? (Foto: zaman)
Schlagwort: Deutschtürken
Ohne Doppelpass keine Große Koalition
Die doppelte Staatsbürgerschaft entwickelt sich zum Problem in den Koalitionsverhandlungen. Auch gestern konnte keine Einigung erzielt werden. Innenminister Friedrich ist strikt gegen den Doppelpass, die SPD will ihn unbedingt. (Foto: dpa)
Mehrheit der Türken fühlt sich in Deutschland zu Hause
Das Zentrum für Migrations-und Politikforschungszentrum der Hacettepe Universität und das Markt- und Meinungsforschung Data 4U in Berlin zeigten in einer Studie, dass die Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken sich hier zu Hause fühlt. (Foto: zaman )
Der Doppelpass kommt, aber kommt nicht
Mit der Großen Koalition könnte endlich die doppelte Staatsbürgerschaft kommen – dafür wollen sich Union und SPD in den Verhandlungen einsetzen. Eine Herzensangelegenheit scheint sie ihnen aber nicht zu sein. Eher etwas, das man bloß hinnimmt. (Foto: cihan)
Falsche Rücksichtnahme verhindert demokratische Teilhabe
Statt auf die Katastrophe zu warten, die die Politik und ihre Eliten zum Einlenken und Handeln bewegt, gibt es die Möglichkeit, Druck durch Teilhabe zu erzeugen. Und die meisten politischen Entscheidungen in einer Demokratie fallen auf diesem Wege.
Mehmet, der Türkenschreck
Der 1998 mit 14 Jahren in die Türkei abgeschobene „Intensivtäter“ Muhlis Arı hat seine Autobiografie veröffentlicht. Auch wenn viele darin zu Recht klare Worte des Bedauerns vermissen: Der eigentliche Skandal lag in der Ethnisierung der Debatte. (Foto: rtr)
Edathy: Brauchen mehr Deutsch-Türken beim Verfassungsschutz
In diesem Jahr wurde der Preis an den Vorsitzenden des NSU-Untersuchungsausschusses, Sebastian Edathy, den Dortmunder Fußballer Nuri Şahin, an die Pianistin Karsu Dönmez und an die Redaktion von Cosmo TV übergeben. (Foto: Hikmet Aydın)
Von deutsch-türkischen Politikern im Stich gelassen
Nach den Äußerungen deutsch-türkischer Politiker zu den Gezi-Park-Protesten in der Türkei fühlen sich viele Jugendliche in Deutschland nicht repräsentiert, vor allem aber im Stich gelassen. (Foto: reuters)