Auch die Auslandstürken durften erstmals den türkischen Präsidenten wählen. Dabei lag Premierminister Erdoğan vor allem in Westeuropa weit voran. In Deutschland kam er auf 69,15%. (Foto: dpa)
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Erdoğan holt in der ersten Runde die absolute Mehrheit
Klare Fronten bei der ersten Direktwahl des türkischen Staatspräsidenten: Premierminister Recep Tayyip Erdoğan erzielt schon im ersten Anlauf deutlich mehr als 50% der Stimmen und lässt seine Gegenkandidaten klar hinter sich. (Foto: dpa)
Erdoğan: „Wenn ich Präsident werde, gibt es keine Änderung der Wirtschaftspolitik“
Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan gelobte am Donnerstag vor dem 7. Handels- und Industrierat in Ankara, dass die Wirtschaftspolitik sich nicht ändern werde, wenn er im August zum Präsidenten gewählt wird. Auf diesem Wege wollte er der Besorgnis von Teilen der Wirtschaft über die Stabilität des Landes gegensteuern. „Es wird keinerlei Kursänderung in der… Erdoğan: „Wenn ich Präsident werde, gibt es keine Änderung der Wirtschaftspolitik“ weiterlesen
İhsanoğlu: „Ich bin zuversichtlich, die Wahl gewinnen zu können“
Der Oppositionskandidat zu den Präsidentschaftswahlen in der Türkei, Ekmeleddin İhsanoğlu, sprach sich deutlich gegen ein Präsidialsystem aus. Mit Blick auf die kommende Wahl gibt er sich siegessicher. (Foto: rtr)
Malatya: Schimpftiraden Erdoğans gegen „schamlose, militante Frau“
Präsidentschaftswahlen in der Türkei: Mit Beschimpfungen einer Journalistin, die mit einer Frage die Muslime in der Türkei beleidigt haben soll, erregt Premierminister Erdoğan in Malatya Aufsehen. (Foto: rtr)
US-Kongress warnt Erdoğan vor weiterer Israel-Kritik
Der US-Kongress hat einen vorwurfsvollen Brief an Ministerpräsident Erdoğan geschrieben. Seine Attacken gegen Israel seien „historisch nicht zutreffend und provokativ.“ Erdoğan gefährde dadurch die Beziehungen zwischen der USA und der Türkei. (Foto: rtr)
„Pennsylvania und die Opposition stellen eine Gefahr für die Nationale Sicherheit der Türkei dar“
Die Türken wählen an diesem Sonntag einen neuen Staatspräsidenten. Entweder Erdoğan wird gewählt, oder Ekmeleddin İhsanoğlu. Mit anderen Worten: Die Wahl liegt zwischen dem Es und dem Über-Ich, zwischen niederen Instinkten oder einer respektablem Vernunft.
„Möge Allah ihm verzeihen“ – Erdoğan bringt armenische Gemeinde gegen sich auf
Der türkische Ministerpräsident hat mit umstrittenen Äußerungen die armenische Gemeinde im Land gegen sich aufgebracht. Im Fernsehen hatte er die Worte „Entschuldigen Sie mich bitte, sie haben mich sogar als Armenier bezeichnet“ verwendet.