Ministerpräsident Erdoğan hat mit jüngsten Äußerungen die Debatte um die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei neu angefacht. Auch seine AKP ist in dieser Frage gespalten. Der Preis wäre ein Ende des EU-Beitrittsprozesses.
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„Wenn wir ein Präsidialsystem schaffen, muss es ein türkisches sein“
Auf dem Rückflug von Indonesien und Brunei stand der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan Journalisten Rede und Antwort, unter anderem zum geplanten Präsidialsystem und zu aktuellen Fragen der Tagespolitik.
Erdoğan: „Wo ist die UN?“
Im Rahmen einer internationalen Konferenz der Vereinten Nationen auf Bali hat der türkische Ministerpräsident Erdoğan die Struktur des UN-Sicherheitsrates scharf kritisiert und sie für Untätigkeit verantwortlich gemacht. (Foto: dpa)
Bald türkisch-amerikanische Flugverbotszone über Norden Syriens?
Noch gibt es Dementis und sprechen Quellen nur unter Zusicherung der Anonymität über diese Option: Dennoch mehren sich die Anzeichen dafür, dass die USA und die Türkei zeitnah an der syrischen Grenze Nägel mit Köpfen machen werden. (Foto: cihan)
Schüsse im Amtssitz des türkischen Premierministers
Kurz nach Beginn der Kabinettssitzung wurde ein Mann im Amtssitz des Premierministers aufgegriffen, der drei Platzpatronen im Gebäude abfeuerte. Politische Motive lassen sich bis dato nicht nachweisen. (Foto: aa)
Autobombe tötet 11-jähriges Kind
Im Bezirk Şemdinli forderte ein mutmaßlicher PKK-Anschlag auf einen gepanzerten Polizeiwagen ein ziviles Todesopfer und verletzte 26 Menschen. Angesichts des verstärkten Terrors wird der Ruf nach Wiedereinführung der Todesstrafe lauter.
Zwischen Hoffnung, Angst und Drohung
Der türkische Ministerpräsident Erdoğan erklärte am Donnerstag, die Türkei werde die Entstehung einer autonomen kurdischen Region im Nordosten Syriens nicht dulden. Die Türkei befürchtet, dass die Kurden den Zerfall Syriens nutzen könnten.
Erdoğan-Kritik an Gül: „Keine doppelläufige Regierungsgewalt“
Die Zusammenstöße zwischen der Polizei und regierungskritischen Demonstranten am Tag der Republik haben zu Differenzen zwischen Premierminister Erdoğan und Staatspräsident Gül geführt. Gestern kam es zu einem klärenden Gespräch.