Türkei hofft auf Entspannung mit Deutschland

Vor dem Besuch von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) in Ankara hofft die türkische Regierung auf eine Entspannung der Beziehungen zu Deutschland und der EU. Ziel der Türkei sei eine Normalisierung, sagte Ministerpräsident Binali Yildirim nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu vom Sonntag in Ankara. Yildirim mahnte jedoch auch, dass das keine einseitige Angelegenheit sei. «Es ist grundlegend, dass… Türkei hofft auf Entspannung mit Deutschland weiterlesen

EU-Türkei-Flüchtlingspakt: Knapp 1200 Migranten abgeschoben

Foto: archiv

Griechenland und die Europäische Grenzschutzagentur Frontex haben seit Inkrafttreten des EU-Türkei-Flüchtlingspakts im April 2016 insgesamt 1192 Flüchtlinge und Migranten von den Inseln der Ostägäis in die Türkeiabgeschoben. Das gab die Polizei am Donnerstag in der griechischen Hauptstadt Athen bekannt. Auf den Ostägäis-Inseln harren zurzeit gut 14 000 Migranten und Flüchtlinge aus.

Juncker: Einwanderung als gemeinsame Herausforderung anpacken

Mit dem 60. Jubiläum blicken 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union auf sieben Jahrzehnte Wohlstand, Frieden, Stabilität und Sicherheit zurück. Doch die zunehmende Akzeptanz für Protektionismus und partiellen Nationalismus rüttelt an der historisch gewachsenen Wertearchitektur der Staatengemeinschaft. Sven Lilienström, Gründer der Initiative Gesichter der Demokratie (www.faces-of-democracy.org), sprach mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker über Demokratie, Einwanderungspolitik und Zukunftsinvestitionen der Europäischen Union.

Bulgarische Regierung lobt Türkei: Migrationsdruck um 80 Prozent nachgelassen

Vollbesetzte Flüchtlingsboote und im Meer schwimmende Menschen sind am 15.04.2017 rund 20 Meilen vor der Küste von Libyen zu sehen. Foto: -/IUVENTA Jugend Rettet e.V./dpa

Bulgarien lobt den Einsatz der Türkei zum Schutz der eigenen EU-Außengrenze vor einem Migrantenzustrom. «Die Bemühungen, die die türkische Seite unternimmt, sind beträchtlich», sagte die Außenministerin Ekaterina Sachariewa der neuen bürgerlich-nationalistischen Regierung in Sofia in einem Interview der Zeitung «24 Tschassa» (Montag).