Berlin: Mindestens 14 Anschläge auf Moscheen seit 2016

ARCHIV: 11.03.2018, Berlin: Ruß geschwärzt ist die Fassade eines Hauses an der Kühleweinstraße, in der ein Moscheeverein untergebracht ist. Gegen zwei Uhr war dort ein Feuer ausgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen soll es sich um einen Brandanschlag handeln. Das Landeskriminalamt und der Staatsschutz ermitteln. Foto: Paul Zinken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In mindestens 14 Fällen sind seit 2016 in Berlin „Anschläge“ auf muslimische Einrichtungen erfolgt. Es handelte sich zumeist um rechtsgerichtete und islamfeindliche Schriftzüge von unbekannten Tätern, wie die Senatsinnenverwaltung nach einer Anfrage aus dem Abgeordnetenhaus angab.

CSU-Politiker verurteilt Angriffe auf türkische Einrichtungen

12.03.2018, Berlin: «Wir verurteilen den Brandanschlag auf ein Gotteshaus» steht auf dem Plakat vor einer Moschee an der Kühleweinstraße in Reinickendorf. Bislang unbekannte Täter hatten in der Nacht zum Sonntag mindestens einen Raum der Moschee in Brand gesetzt. Foto: Paul Zinken/dpa

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, hat die Angriffe auf türkische Einrichtungen in Deutschland scharf kritisiert.

Deutschland: 37 Angriffe in 2018 auf türkische Einrichtungen

12.03.2018, Berlin: «Wir verurteilen den Brandanschlag auf ein Gotteshaus» steht auf dem Plakat vor einer Moschee an der Kühleweinstraße in Reinickendorf. Bislang unbekannte Täter hatten in der Nacht zum Sonntag mindestens einen Raum der Moschee in Brand gesetzt. Foto: Paul Zinken/dpa

Die deutschen Polizeibehörden haben einem Bericht zufolge in diesem Jahr bislang 37 Angriffe mutmaßlicher PKK-naher Aktivisten auf Moscheen, Kulturvereine oder türkische Restaurants registriert.