Türkei: Mehr als 250 Festnahmen wegen Putschversuch angeordnet

ARCHIV-FOTO Paramilitärische Einheiten der Polizei und Mitglieder einer Sondereinheit bringen am 01.08.2017 in Ankara (Türkei) 486 Verdächtige zu einem Gericht nahe einem Gefängnis bei Ankara. In der Türkei hat am 01.08.2017 der bislang größte Prozess gegen mutmaßliche Beteiligte des gescheiterten Militärputschs im Juli vergangenen Jahres begonnen. Konkret geht es um die Ereignisse auf dem Luftwaffenstützpunkt Akinci - dem damaligen Hauptquartier der Aufständischen. Die Männer sind unter anderem des Versuchs angeklagt, die Regierung von Präsident Erdogan zu stürzen. Foto: Burhan Ozbilici/AP/dpa

Im Zusammenhang mit dem Putschversuch vor mehr als einem Jahr haben die türkischen Behörden die Festnahme von mehr als 250 Verdächtigen angeordnet.

Prozess gegen Mitarbeiter der Tageszeitung «Zaman» in der Türkei

Den 31 Verdächtigen wird unter anderem «Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation» vorgeworfen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Ihnen drohen lebenslange Haftstrafen.

Türkei: Entlassungen und Medienschließungen per Notstandsdekret

Türkische Polizisten führen verhaftete ab. Massenentlassung Foto: Depo Photos/Depo Photos via ZUMA Wire/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Mit zwei neuen Notstandsdekreten hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan 928 weitere Staatsbedienstete entlassen. Nach den in der Nacht zu Freitag im Amtsanzeiger veröffentlichten Erlassen wurden außerdem drei kurdische Medienorganisationen geschlossen. Diese Maßnahmen werden in den Notstandsdekreten mit einer angeblichen Verbindung zu Terrororganisationen oder Gefährdung der nationalen Sicherheit begründet. 57 Beamte erhielten ihre Stellen zurück. Betroffen von den Entlassungen sind außer… Türkei: Entlassungen und Medienschließungen per Notstandsdekret weiterlesen