Was ist dran an Erdoğans „Milliardenvermögen“?

07.04.2018: Recep Tayyip Erdoğan in Denizli: „Wir haben etwa 80 Fetö-Militante (gemeint sind Anhänger der Gülen-Bewegung, Anm. der Redaktion) in unterschiedlichen Ländern gefunden, eingepackt und in die Türkei gebracht. Wir werden weitermachen.“ Foto: Kayhan Ozer/Pool Presidential Press Service/AP/dpa

Der türkische Exil-Journalist Ahmet Dönmez befasst sich in seinem jüngsten Artikel nicht zum ersten Mal mit dem Vermögen des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Von einer dreistelligen Milliardensumme ist dabei die Rede. Belegen kann Dönmez seine Ausführungen jedoch nicht.

14 französische Journalisten adoptieren 14 türkische Journalisten

Eine Gruppe renommierter französischer Journalisten hat eine kreative Solidaritätsaktion mit türkischen Journalisten gestartet. Eine 14 köpfige Gruppe anerkannter französischer Journalisten haben 14 verhaftete, bzw. nach wie vor angeklagte türkische Journalisten adoptiert. Die Adoption soll ein Akt der Solidarität sein. 

Journalistische Distanz zur AKP nicht bewahrt

Der ehemalige Chefredakteur der türkischen Tageszeitung ZAMAN räumt in einem Beitrag ein, welchen kapitalen Fehler sein altes Medium gemacht hat und geht dabei mit ehrlicher Selbstkritik an den Vorwurf ran, die ZAMAN habe die Regierungslinie der AKP viele Jahre unterstützt. Abdülhamit Bilici: Wir hätten in unserem Verhältnis zur AKP unsere journalistische Distanz bewahren sollen.

ZAMAN Chefredakteur: „Wir haben die Kurden und Aleviten nicht verstanden“

In der Türkei existieren sie nicht mehr. Die Rede ist von einstigen Großmedien. Der türkische Staat hat unter der Führung der AKP eine harte Gangart gegen Journalisten und Medienhäuser entwickelt. Zugespitzt hat sich die Lage besonders nach den Korruptionsermittlungen Ende 2013. Das berühmteste Beispiel liefert der einstige Auflagenrekordhalter der Türkei ZAMAN. Das Medium galt als… ZAMAN Chefredakteur: „Wir haben die Kurden und Aleviten nicht verstanden“ weiterlesen

Prozess gegen Mitarbeiter der Tageszeitung «Zaman» in der Türkei

Den 31 Verdächtigen wird unter anderem «Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation» vorgeworfen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Ihnen drohen lebenslange Haftstrafen.

Ex-Zaman-Journalist rechnet ab: „Wir waren viel zu nahe an Erdoğan“

Die Gülen-Bewegung unterhielt in der Türkei sehr viele Medien. Sie war bis zuletzt mit Agenturen, Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehkanälen und Nachrichtenportalen stark vertreten. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Das Mediennetzwerk und auch die Bewegung, die sich selbst als Hizmet bezeichnet, sind zerschlagen. Der Druck der Regierung auf oppositionelle Stimmen hat drastische Ausmaße angenommen. Doch die… Ex-Zaman-Journalist rechnet ab: „Wir waren viel zu nahe an Erdoğan“ weiterlesen

Das Ende von Zaman: „Sie war eine Stimme der Vernunft“

„Die Auslandstürken blicken zuversichtlich auf das Mutterland.“ Das war der Aufmacher der Zaman Almanya am 17. April 1990. 17 752 Tage später erschien sie zum letzten Mal. Nachdem ihr Mutterhaus in der Türkei zerschlagen wurde, musste auch die Deutschlandausgabe eingestellt werden. Am gestrigen Mittwoch verabschiedete sich die Zeitung von ihren zuletzt knapp 10 000 deutschtürkischen Lesern… Das Ende von Zaman: „Sie war eine Stimme der Vernunft“ weiterlesen

Fall Zekeriya Öz: Hürriyet macht Ex-Zaman-Chefredakteur zur Zielscheibe – und muss zurückrudern

Das Rätsel um den ehemaligen türkischen Staatsanwalt Zekeriya Öz, der sich auf der Flucht befindet, muss weiter auf seine Lösung warten. Öz, eine der führenden Figuren beim Ergenekon-Verfahren und später bei den Korruptionsermittlungen, die sich gegen das Regierungsumfeld richteten, wurde 2015 suspendiert und setzte sich kurz darauf ins Ausland ab. Über Georgien soll er nach… Fall Zekeriya Öz: Hürriyet macht Ex-Zaman-Chefredakteur zur Zielscheibe – und muss zurückrudern weiterlesen