Wieder türkische Bürger nach Griechenland geflohen

Heikler Grenzpunkt: Zwischen der Türkei und Griechenland eskaliert der Streit um Inseln und Rohstoffe immer wieder. Foto: Shutterstock

Erneut haben türkische Staatsbürger in Griechenland Asyl beantragt. Die griechische Küstenwache griff auf der kleinen Ostägäisinsel Inousses 17 Menschen auf, die von der naheliegenden türkischen Küste übergesetzt hatten.

Flüchtlingsboot sinkt in der Ägäis – drei Tote

Vollbesetzte Flüchtlingsboote und im Meer schwimmende Menschen sind am 15.04.2017 rund 20 Meilen vor der Küste von Libyen zu sehen. Foto: -/IUVENTA Jugend Rettet e.V./dpa

Auf den griechischen Inseln verschlimmert sich die Situation für Migranten zusehends. In den Lagern leben doppelt so viele Menschen wie vorgesehen. Dennoch wagen viele weiterhin die riskante Überfahrt.

ZAMAN Chefredakteur: „Wir haben die Kurden und Aleviten nicht verstanden“

In der Türkei existieren sie nicht mehr. Die Rede ist von einstigen Großmedien. Der türkische Staat hat unter der Führung der AKP eine harte Gangart gegen Journalisten und Medienhäuser entwickelt. Zugespitzt hat sich die Lage besonders nach den Korruptionsermittlungen Ende 2013. Das berühmteste Beispiel liefert der einstige Auflagenrekordhalter der Türkei ZAMAN. Das Medium galt als… ZAMAN Chefredakteur: „Wir haben die Kurden und Aleviten nicht verstanden“ weiterlesen

Das jüdische Exil in Shanghai und seine Bezüge zur Gegenwart

Rezensiert von Nathanael Riemer Das Publikum wird sich möglicherweise fragen, warum ein Buch über das Shanghaier jüdische Exil zwischen 1933 bis 1950 lesenswert erscheinen mag – schließlich gibt es derzeit weitaus bedeutendere, ja geradezu überlebenswichtige Themen, die die gesamte Aufmerksamkeit fordern. In einer Zeit, in der an den Rändern des europäischen Kontinents systematische Inhaftierungen, Enteignungen… Das jüdische Exil in Shanghai und seine Bezüge zur Gegenwart weiterlesen

„Das Exil im Jahr 1964… brach lebenslange Bindungen ab”

Was würden Sie in Ihren Koffer packen, wenn sie gezwungen wären, Ihren Geburtsort zu verlassen mit nichts anderem in der Hand als 20 Kilogramm Gepäck und 20 Dollar in der Hand? Eine Ausstellung befasst sich mit den Ereignissen von 1964. (Foto: today’s zaman)