In einem Interview mit der Zeitung Cumhuriyet spricht der Oppositionskandidat İhsanoğlu über die Rolle Atatürks in der türkischen Geschichte und das Verhältnis von Religion und Politik. (Foto: cihan)
Schlagwort: Präsidentschaftswahlen in der Türkei
Erdoğan irritiert über Überraschungskandidat İhsanoğlu
Am Montag haben sich die Oppositionsparteien CHP und MHP auf einen gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten geeinigt: Ekmeleddin Ihsanoğlu. Die Entscheidung wird in der türkischen Öffentlichkeit heiß diskutiert.
Erdoğan in Wien: „Wir sind heute nach Wien gekommen, um Herzen zu gewinnen“
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat bei einem Auftritt in Wien Ängste in Europa vor seinem Land zu zerstreuen versucht. „Wir sind heute nach Wien gekommen, um Herzen zu gewinnen“, sagte er am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu vor Tausenden Anhängern. Den 7000 Zuhörern in einer Eissporthalle riet er, ähnlich wie bei einer Rede… Erdoğan in Wien: „Wir sind heute nach Wien gekommen, um Herzen zu gewinnen“ weiterlesen
İhsanoğlu-Kandidatur ein „Stich ins Herz der CHP“
Kurz nach Bekanntgabe der Nominierung des Universitätsprofessors Ekmeleddin İhsanoğlu als gemeinsamer Präsidentschaftskandidat von CHP und MHP kommen vor allem aus den Reihen der Republikaner Unmutsäußerungen. (Foto: reuters)
CHP und MHP einigen sich auf gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten
Die beiden größten Oppositionsparteien, die Cumhuriyet Halk Partisi (Republikanische Volkspartei; CHP) und die Milliyetçi Hareket Partisi (Partei der Nationalen Bewegung; MHP) haben sich auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen in der Türkei im August geeinigt. CHP und MHP wollen demnach den früheren Präsidenten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), Ekmeleddin İhsanoğlu, ins Rennen schicken.… CHP und MHP einigen sich auf gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten weiterlesen
Nach Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan kommt nun auch der türkische Oppositionsführer für eine Wahlkampfrede nach Deutschland. Heute um 14.00 Uhr will der Chef der größten Oppositionspartei Cumhuriyet Halk Partisi (Republikanische Volkspartei, CHP), Kemal Kılıçdaroğlu, in Essen in der Grugahalle auftreten. Vor der türkischen Präsidentschaftswahl am 10. August wolle er den in Deutschland lebenden Türken die Vorstellungen seiner Partei erläutern, teilte eine CHP-Sprecherin am Dienstag in Essen mit.
Cem Şentürk vom Zentrum für Türkeistudien in Essen sagte, Kılıçdaroğlu selbst wolle bei der Präsidentschaftswahl nicht antreten. Seine CHP wolle sich mit der zweitgrößten Oppositionspartei Milliyetçi Hareket Partisi (Partei der Nationalen Bewegung, MHP) auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen. „Es kann zu einem knappen Ergebnis kommen“, sagte Sentürk. „Und dabei werden die Stimmen aus Europa sehr entscheidend sein.“ In Deutschland leben knapp 1,5 Millionen wahlberechtigte Türken.
Ministerpräsident Erdoğan erwägt selber bei den Präsidentschaftswahlen anzutreten. Nach den Umfragen wäre er der aussichtsreichste Kandidat für das Amt. Es ist das erste Mal, dass der Präsident direkt vom Volk gewählt wird. Erstmals dürfen bei einer türkischen Wahl auch Türken im Ausland teilnehmen.
Nach seinem Auftritt in Deutschland will der türkische Oppositionsführer mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen in der Türkei auch nach Frankreich und Holland reisen und dort vor Anhängern sprechen. (dtj/dpa)
Türkei: Die Macht des Südostens
Während die Opposition versucht, sich vor den Präsidentschaftswahlen auf einen gemeinsamen Kandidaten zu verständigen, scheint Premierminister Erdoğan zwingend auf die Stimmen der Kurden angewiesen zu sein. (Foto: reuters)
Auf Einladung der UETD: Erdoğan kommt auch nach Österreich und Frankreich
Nach seinem Auftritt in Köln plant der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan Reisen auch nach Österreich und Frankreich. Bei den Veranstaltungen in Wien und Lyon werde Erdoğan auf Einladung türkischer Verbände sprechen, aber keinen Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen in der Türkei am 10. August machen, sagte eine AKP-Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Wie auch in… Auf Einladung der UETD: Erdoğan kommt auch nach Österreich und Frankreich weiterlesen