Der Putschversuch und SADAT: Wer hat die Zivilisten getötet?

Über dem gescheiterten Putsch vom 15. Juli 2016 liegt immer noch ein dunkler Schleier. Viele Fragen sind nach wie vor unbeantwortet. Auch der eigens für die Aufklärung eingerichtete parlamentarische Ausschuss gibt wenig Anlass zur Hoffnung, dass diese offenen Fragen geklärt werden. Er verzichtet zum Beispiel auf die Anhörung der beiden wichtigsten Zeugen und sicherheitspolitischen Verantwortlichen des Abends,… Der Putschversuch und SADAT: Wer hat die Zivilisten getötet? weiterlesen

Türkei: 73 Armeeangehörige verhaftet – Erdoğan droht seinem engsten Umfeld

Auch nach über drei Monaten werden in der Türkei Armeeangehörige mit dem Vorwurf, sich an dem gescheiterten Putsch vom 15. Juli 2016 beteiligt zu haben verhaftet. Heute morgen wurden bei Razzien in 17 Städten auf Anweisung der Staatsanwaltschaft 73 Armeeangehörige verhaftet. Zentrum der Razzien war die zentralanatolische Stadt Konya, wo sich der Militärstützpunkt der dritten… Türkei: 73 Armeeangehörige verhaftet – Erdoğan droht seinem engsten Umfeld weiterlesen

Ein perfider Plan

ILLUSTRATION - Hinter einem Gitter gehen am 21.11.2014 Gefängnisinsassen über einen Gefängnishof. Foto: Daniel Naupold/dpa

Von YAŞAR YEŞİLYURT Ein guter Bekannter von mir will einem seiner Mitarbeiter, der sich in der Türkei aufhält, Geld überweisen. Er veranlasst das über Western Union. Als sein Mitarbeiter das Geld in der Filiale in der Türkei abholen will, wird ihm gesagt, dass das Konto des Überweisenden gesperrt sei und man ihm die Summe deswegen nicht… Ein perfider Plan weiterlesen

Erdoğan: „Was der Westen dazu sagt, interessiert mich nicht“

FILE - Turkey's President Recep Tayyip Erdogan speaks to reporters during a press conference after the G20 Summit at the Hangzhou International Expo Centre in Hangzhou, China, 05 September 2016. Photo: HOW HWEE YOUNG/EPA (zu dpa «Erdogan will Jan Böhmermann weiterhin verklagen» vom 10.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Debatte um die Todesstrafe in der Türkei war abgeflaut, nun setzt Präsident Erdoğan sie wieder auf die Tagesordnung. Er macht deutlich: Die Meinung des Westens dazu ist ihm gleichgültig.

Ehemalige Zaman-Kolumnistinnen wieder frei

Zaman Gazetesi köþe yazarý Nuriye Akman, bir milyon öðrenciyle birlikte Yüksek Öðretime Geçiþ Sýnavý'a (YGS) girdi 24 Mart 2013 / Mehmet Yaman

Die beiden inhaftierten Journalistinnen Lale Kemal und Nuriye Akman (Foto) sind am Mittwoch freigelassen worden. Beide Journalistinnen hatten zuletzt unter anderem für die regierungskritische Zeitung Zaman gearbeitet und waren kurz nach dem gescheiterten Militärputsch vom 15. Juli verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft hatte die Verhaftung der beiden Frauen damit begründet, dass sie weiterhin für die Zaman geschrieben hatten,… Ehemalige Zaman-Kolumnistinnen wieder frei weiterlesen

Athen lehnt Asyl für sieben mutmaßliche Putschisten aus der Türkei ab

Sieben nach der Niederschlagung des Putsches in der Türkei geflohene Militärs erhalten Medienberichten zufolge kein Asyl in Griechenland. Eine Asylkommission in Athen habe die Anträge von sechs der türkischen Militärs am Dienstag abgelehnt. Zuvor war Ende September der Asylantrag des siebten Soldaten abgelehnt worden. Sie hatten sich zusammen mit einem achten Offizier Mitte Juli mit… Athen lehnt Asyl für sieben mutmaßliche Putschisten aus der Türkei ab weiterlesen

Verlängerung des Ausnahmezustands: Nächste Entlassungswelle bei der türkischen Polizei

Die türkische Regierung hat den Ausnahmezustand verlängert – und tags darauf erfolgt die nächste Welle von Massenentlassungen. Damit sind über 100 000 Staatsbedienstete entlassen worden. Und Präsident Erdoğan deutet an, dass der Ausnahmezustand noch bedeutend länger gehen könnte, als gerade beschlossen.

Türkei: Ausnahmezustand soll verlängert werden

Seit der Verhängung des Ausnahmezustands in der Türkei kann Präsident Erdoğan per Dekret durchregieren. Erdogan hatte den Notstand nach dem Putschversuch für 90 Tage verhängt – nun dürfte er verlängert werden. Außerdem empfiehlt der Nationale Sicherheitsrat, den Tag des gescheiterten Putsches zum nationalen Feiertag zu machen.