Dem seit mehreren Jahren in Istanbul lebenden niederländischen Journalisten Joost Lagendijk wurde die Einreise in die Türkei verweigert. Der ehemalige Europa-Abgeordnete der Grünen schrieb für mehrere regierungskritische Zeitungen und arbeitet an der Istanbuler Sabancı-Universität.
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Türkei: Chefredakteur wegen Retweet mit Ausreiseverbot belegt
Bülent Keneş, Chefredakteur der englischsprachigen Zeitung Todayszaman, wurde wegen Beleidigung Erdoğans mit einem Ausreiseverbot belegt. Zur Last gelegt wird ihm unter anderem ein Retweet.
Türkei: Chefredakteur von Today’s Zaman zu Bewährungsstrafe verurteilt
Bülent Keneş, Chefredakteur der englischsprachigen Zeitung Today’s Zaman mit Sitz in Istanbul, wurde von einem Gericht in Ankara wegen Beleidigung des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu einem Jahr und neun Monaten Haft verurteilt. Keneş soll in einem Tweet Erdoğan beleidigt haben. Das Urteil wurde am 2. Juni, fünf Tage vor den Parlamentswahlen gefällt, die Verkündung… Türkei: Chefredakteur von Today’s Zaman zu Bewährungsstrafe verurteilt weiterlesen
„Wer die Regierung betrogen hat, wird zur Rechenschaft gezogen“
Cyberattacken, Anzeigen, Drohungen und Bußgelder gehören bereits seit Wochen für regierungskritische Formate in der Türkei zum täglichen Brot. Ist das erst der Anfang? (Foto: cihan)
Fall Zeynalov: Erdoğan will von ihm selbst angezeigten Tweet nicht kennen
Der türkische Premierminister behauptete, nichts von dem kritischen Tweet des kürzlich aus der Türkei abgeschobenen Today’s-Zaman-Journalisten Mahir Zeynalov gewusst zu haben – obwohl er selbst gegen diesen Strafanzeige erhoben hatte. (Foto: cihan)
„Für einen Tweet eine ganze Familie ins Exil geschickt“
Erst durfte Sevda Nur Arslan in der Türkei nicht als Lehrerin arbeiten, weil sie Kopftuch trägt. Nun wird ihr Mann des Landes verwiesen, weil er einen kritischen Tweet zur Korruptionsaffäre abgesetzt hat. (Foto: cihan)
Türkei schiebt Journalisten wegen regierungskritischer Tweets ab
Kurz nachdem das türkische Parlament ein Gesetz zur schärferen Kontrolle des Internets verabschiedet hat, sorgt jetzt ein anderer Fall für Schlagzeilen. Ein aserbaidschanischer Journalist wurde am Freitag wegen eines Tweets abgeschoben. (Foto: cihan)
„Der Staat ist Haupturheber von Hassreden“
Im Interview mit „Today’s Zaman“ beklagt der Dozent und Medienwissenschaftler Mahmut Çınar einen selektiven Umgang mit Hassreden seitens der Regierung. Dieser sei angesichts der marginal ausgeprägten Gewaltenteilung besonders gefährlich. (Foto: rtr)