Die etwas andere Flucht: Über die Türkei und Dubai nach São Paulo

Die Syrerin Dana al-Balkhi steht am 15.09.2015 in einer Straße in Sao Paulo (Brasilien) - die heute 26-Jährige kam Ende 2013 als eine der ersten über das Visa-Sonderprogramm Brasiliens in das südamerikanische Land. Foto: Georg Ismar/dpa (zu dpa-Korr «Last Exit São Paulo: Syrische Flüchtlinge stranden in Brasilien» vom 16.09.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Brasilien ist für dem Bürgerkrieg entkommene Syrer gewöhnungsbedürftig. Aber das Land war lange das einzige, das Visa gab. Tausende sind auch hier gelandet. (Foto: dpa)

Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der Küste der Türkei in der Nähe von Datça/Muğla sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen.

Unter den Toten seien vier Kinder und elf Frauen, meldete die Nachrichtenagentur Doğan am Dienstag. Die türkische Küstenwache habe 211 der Insassen retten können.

Das Boot mit mehr als 230 Menschen an Bord sei auf dem Weg zu einer griechischen Insel gewesen. Verzweifelte Flüchtlinge versuchen seit Monaten über das Meer von der Türkei nach Griechenland zu gelangen, um nach Westeuropa zu kommen.

Vor etwa zwei Wochen hatte der Tod von Aylan, dessen Bilder durch die Welt gingen, ein großes Echo ausgelöst. (dtj/dpa)

Wegen „Terror-Propaganda“: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hürriyet und CNN Türk

Die türkische Staatsanwaltschaft hat am Dienstag wegen angeblicher Verbreitung „terroristischer Propaganda“ Ermittlungen gegen den einflussreichen Medienkonzern Doğan eingeleitet. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. Zu dem Konzern gehören unter anderem die Zeitung Hürriyet und der Fernsehsender CNN Türk. Diese Medien sind regierungskritisch und haben sich wiederholt Kritik von Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der Regierungspartei AKP… Wegen „Terror-Propaganda“: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hürriyet und CNN Türk weiterlesen