«Es gibt keine schmutzigen Deals»

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) via Shutterstock

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich von den Äußerungen des in der Türkei inhaftierten «Welt»-Korrespondent Deniz Yücels zu möglichen Tauschgeschäften für seine Freilassung distanziert.

Deniz Yücel lehnt «schmutzige Deals» für seine Freilassung ab

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD, l) der dem türkischen Außenminister der Mevlüt Cavusoglu (r) am 06.01.2018 in seinem Haus in Goslar (Niedersachsen) Tee einschenkt.Foto: Florian Gaertner/photothek.net/dpa

Die Bundesregierung fordert die Entlassung von Deniz Yücel aus der Haft in der Türkei und hat Rüstungsexporte an den Nato-Partner eingeschränkt. Der Journalist sagt nun, er wolle auf keinen Fall mit Hilfe «schmutziger Deals» freikommen.

Papst empfängt Erdogan zu Audienz

ARCHIV - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (R) und Papst Franziskus geben sich am 28.11.2014 im Präsidentenpalast in Ankara die Hand im Anschluss an eine Pressekonferenz nach ihrem Treffen. Foto: Tolga Bozoglu/EPA/dpa

Papst Franziskus empfängt den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan erstmals zu einer Audienz im Vatikan.

Fatwa von pakistanischen Geistlichen: Selbstmordanschläge sind haram!

Afghanische Männer beerdigen am 21.10.2017 in Kabul eines der Opfer des Selbstmordanschlags auf eine schiitische Moschee. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Anschlag auf eine Moschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit fast 40 Toten für sich reklamiert. Foto: Rahmat Gul/AP/dpa

Mehr als 1800 islamische Geistliche aus allen Konfessionen Pakistans haben ein religiöses Rechtsgutachten gegen Selbstmordanschläge erlassen. «Selbstmordanschläge sind haram („verboten“) und gegen die Lehren des Islam», heißt es in dem als Fatwa bezeichneten Dokument, das die pakistanische Regierung am Dienstag bekanntgab.

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Zurück aus Deutschland: Warum ein syrischer Arzt in der Türkei bleibt

Psychiater Jalal Nofal steht am 07.11.2017 in Gaziantep (Türkei) vor dem Zentrum für mentale Gesundheit. Nofal hatte eigentlich politisches Asyl in Deutschland, kehrte jedoch in die Türkei zurück und arbeitet nun im Zentrum für mentale Gesundheit in der südtürkischen Stadt Gaziantep. Foto: Mirjam Schmitt/dpa

In Deutschland hielt den syrischen Psychiater Nofal nichts. Er wollte in der Türkei seinen Leuten helfen. Nun arbeitet er in einem von der EU mitfinanzierten Projekt. Dafür verzichtete er sogar auf sein Asyl.

Türkei: Gerichte missachten Verfassungsgericht nach Regierungskritik

Archivfoto: Der Deutsche Anwaltsverein appelliert an den Verfassungsgerichtshof, das wegweisende Urteil des EGMR zu berücksichtigen und Gerechtigkeit für Tausende zu gewährleisten.

Das türkische Verfassungsgericht ordnete die Freilassung von Journalisten an – die nach Kritik der Regierung an der Entscheidung trotzdem in U-Haft bleiben. Menschenrechtler sind alarmiert über die Entwicklung, die Folgen auch für den Fall Deniz Yücel haben könnte.

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