Soma: Acht der Verdächtigen bleiben in Haft

Ein türkisches Gericht hat am Montagabend die Verhaftung von acht Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Bergwerkunglück von Soma angeordnet. Ihnen wird zur Last gelegt, „mehrere Todesfälle verursacht“ zu haben. Am Montag wurde das letzte der insgesamt 301 Todesopfer der Katastrophe beerdigt. Unter den Inhaftierten befinden sich unter anderem Ramazan Doğru, der Generalmanager der Kohlebergbaugesellschaft Soma… Soma: Acht der Verdächtigen bleiben in Haft weiterlesen

Das tragische Bergwerkunglück in der Türkei mit mehr als 300 Toten hat auf der ganzen Welt Hilfsbereitschaft und Solidarität hervorgerufen. Ein Beispiel hierfür ist Aserbaidschan, ein Nachbarland der Türkei. Die Abgeordneten des Landes haben einen Teil ihres Monatseinkommens für Soma gespendet.

Im aserbaidschanischen Parlament hat mit einer Initiative der Abgeordneten Ganira Pashayeva diese Solidaritätsdemonstration mit dem trauernden Nachbarland Türkei begonnen. Die Abgeordnete kündigte an, einen Teil ihres Monatsgehalts für die Opfer von Soma zu spenden und hofft auf die Beteiligung aller Abgeordneten. Pashayeva äußert sich auf ihrer Internetseite hierzu wie folgt: „Um den Hinterbliebenen in Soma zu helfen, habe ich einen Teil meines Gehaltes gespendet. Einige Abgeordnete sind meinem Beispiel gefolgt. In kurzer Zeit werden sich auch andere Abgeordnete uns anschließen. Um Soma zu unterstützen, bitte ich alle Freunde, zur Hilfskampagne beizusteuern.“

Auch die Rothalbmondgesellschaft von Aserbaidschan hat für Soma eine Hilfskampagne gestartet. Sie wird auch die Übergabe der Hilfsgüter an die Empfänger in der vom Bergwerkunglück betroffenen Stadt koordinieren.

Scheitert Edathy-Verfahren an Formfehler?

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete (Nienburg I-Schaumburg) und Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses, Sebastian Edathy, könnte, wenn seine Angaben stimmen, schon bald eine Einstellung der gegen ihn laufenden Ermittlungen wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials erzwingen. Der Deutsche Bundestag, so äußert der Politiker auf facebook, habe ihm vor einigen Tagen auf Anfrage mitgeteilt, dass er erst mit Ablauf des 10.… Scheitert Edathy-Verfahren an Formfehler? weiterlesen

Laut einer Veröffentlichung des Weißen Hauses betrug das Vermögen des Präsidenten der USA, Barack Obama, und dessen Ehefrau Michelle Obama im Jahr 2013 insgesamt 7 Millionen Dollar.

Der größte Teil des Vermögens kommt aus den Einnahmen der drei Bücher, die Barack Obama veröffentlicht hat. Die Sekretärin des Weißen Hauses, Jay Carney, erläuterte hierzu: „Die unabhängige Dienststelle für die Kontrolle der Regierung hat in ihrem Bericht die Richtigkeit der Einnahmen bestätigt. Die Ergebnisse werden wir wie gehabt zwecks Transparenz im Internet veröffentlichen.“

Mit seinen 7 Millionen Dollar bleibt Obama jedoch hinter dem Vermögen der großen amerikanischen Präsidentendynastien zurück. So kommt sein Amtsvorgänger George W. Bush, dessen Familie stark ins Ölbusiness involviert ist, auf 15 Millionen. Gegen die mehr als 400 Millionen Dollar, die beispielsweise die Kennedy-Familie in die Waagschale werfen konnte, nimmt sich allerdings auch dessen Vermögen eher bescheiden aus.

Aufgrund des schweren Bergwerkunglücks von Soma mit mehr als 300 Toten sind die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen im türkischen Bergbau in der Diskussion.

Jetzt stellte sich heraus, dass die Internationale Arbeitsorganisation (International Labour Organization) seit 19 Jahren darauf wartet, dass die Türkei den Vertrag für Sicherheit und Gesundheitsschutz im Bergbau unterschreibt.

Zuletzt gab es 2010 eine Diskussion über die Unterzeichnung des Vertrags, nachdem bei einem Bergwerkunglück in Zonguldak insgesamt 29 Menschen starben.

Aufgrund der hohen Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderung bringt der Vertrag viel Verantwortung für den Staat und die Minenarbeiter mit sich. Warum aber die Türkei diesen bis jetzt nicht unterschrieben hat, ist offen. Unter den 28 Unterzeichnern des Vertrages befinden sich Länder wie Brasilien, Deutschland, Russland und Simbabwe.

Soma: 25 Verdächtige festgenommen

Nach dem Grubenunglück im türkischen Soma ist Haftbefehl gegen fünf Mitarbeiter der Betreibergesellschaft erlassen worden. Unter den Inhaftierten sei auch der Betriebsleiter des Bergwerks, berichteten türkische Medien am Montag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Ihnen werde fahrlässige Tötung vorgeworfen. Am Sonntag hatte die Polizei 25 Verdächtige festgenommen, darunter mehrere Führungskräfte der Betreibergesellschaft Soma Holding. Beim… Soma: 25 Verdächtige festgenommen weiterlesen