Erdoğan bricht zu „historischem Besuch“ bei seinem „Freund Wladimir“ auf

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist zu Gesprächen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin nach St. Petersburg gereist. Er sei am Dienstag vom Flughafen der Hauptstadt Ankara abgeflogen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Das Treffen soll eine monatelange schwere Krise zwischen den Ländern endgültig beenden, die der Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges Ende November ausgelöst hatte. Erdoğan… Erdoğan bricht zu „historischem Besuch“ bei seinem „Freund Wladimir“ auf weiterlesen

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Özdemir: „Gülen-Bewegung muss selbst Klarheit schaffen“

Der grüne Bundesvorsitzende Cem Özdemir verlangt von der Gülen-Bewegung, Transparenz über die Tätigkeit ihrer Organisationen und Vereine in Deutschland herzustellen. „Die Gülen-Bewegung muss selbst Klarheit schaffen, was sie eigentlich ist, eine islamisch-konservative Glaubensgemeinschaft, ein missionarisches Karrierenetzwerk oder eine islamistisch-politische und letztlich radikale Bewegung“, sagte Özdemir der „Frankfurter Sonntagszeitung“. Eine Infiltration der deutschen Gesellschaft durch die Gülen-Bewegung, wie sie in der Türkei stattgefunden… Özdemir: „Gülen-Bewegung muss selbst Klarheit schaffen“ weiterlesen

Kılıçdaroğlu: „FETÖ hat den Staat nicht unterwandert, sie wurde systematisch eingesetzt“

ARCHIV-Foto EPA/SEDAT SUNA EPA/SEDAT SUNA

Obwohl viele wichtige Fragen zu dem gescheiterten Putsch vom 15. Juli 2016 selbst noch offen sind, scheint es eine gesicherte Tatsache für alle wichtigen politischen Kräfte in der Türkei zu sein, wer hinter dem Putschversuch steht und zu bekämpfen ist: Die sogenannte FETÖ (Fethullah-Terrororganisation, Anm. d. Red.) und der seit über 16 Jahren im US-Exil… Kılıçdaroğlu: „FETÖ hat den Staat nicht unterwandert, sie wurde systematisch eingesetzt“ weiterlesen

Vor Treffen mit Putin: Erdoğan schießt scharf gegen Deutschland

dpatopbilder epa05462783 A handout picture provided by Turkish President Press office shows, Turkish President Recep Tayyip Erdogan speaking during a rally to protest the failed coup attempt at 15th July 2016 and mourn the 240 killed people including civilians, policemen, and soldiers, in Istanbul, Turkey, 07 August 2016. Thousands of people attended a massive democracy rally in Istanbul to protest the 15 th coup attempt. The president, prime minister, main opposition head and the leader of the country·s foremost nationalist party joined the rally. EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES RE-CROP +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der türkische Präsident Erdoğan verschärft den Ton in Richtung Europa. Bei einer Kundgebung mit Millionen Teilnehmern stellt er erneut die Todesstrafe in Aussicht. Deutschland wird heftig gescholten.

Erdoğan: „Das war erst das Komma“

Erdoğan droht Deutschland für den Fall, dass drei angeblich nach Deutschland eingereiste türkische Staatsanwälte nicht an die Türkei ausgeliefert werden.

Das harte Vorgehen Erdoğans seit dem Putschversuch in der Türkei wird von seinen Anhängern bejubelt, von der Opposition aber auch kritisiert. Der Präsident lässt sich nicht beirren. Was bislang geschehen ist, ist nach seinen Worten erst „die Spitze des Eisbergs“.

Türkei: Ermittlungen gegen vier frühere Minister eingeleitet

In der Türkei wird nun im Rahmen der großspurigen „Säuberungswelle“, die seit Wochen weite Teile der Politik, Armee, Polizei und Zivilgesellschaft erfasst, auch gegen vier ehemalige Minister ermittelt. Unter ihnen befindet sich auch AKP-Mitbegründer Bülent Arınç (Fotoreihe, links), der lange Jahre Regierungssprecher der AKP und auch Parlamentspräsident war. Den Betroffenen wird vorgeworfen, Verbindungen zur Gülen-Bewegung zu… Türkei: Ermittlungen gegen vier frühere Minister eingeleitet weiterlesen

Die moralische Krise der Gülen-Bewegung: Kann es eine kollektive Unschuld geben?

Archiv-Foto:

Der türkische Staat führt einen unerbittlichen Vernichtungsfeldzug gegen die Gülen-Bewegung, der schon vor dem gescheiterten Putschversuch jenseits rechtsstaatlicher Normen stattfand. Die Solidarität mit der Gemeinde des muslimischen Predigers fällt jedoch erschreckend gering aus, vor allem, weil sie nicht nur als Opfer des Regimes betrachtet wird, sondern auch als dessen ehemaliger Steigbügelhalter. Die Anhänger der Bewegung müssen anfangen, die Vergangenheit mit anderen Augen zu betrachten und eingestehen, dass auch in ihrem Namen Unrecht geschehen ist.