In 13 Orten hatten die Wahlkommissionen nach dem 30. März eine Wiederholung der Wahlen angeordnet. Dabei ging die AKP in den wichtigen Provinzen Yalova und Ağrı leer aus. Yalova ging an die CHP, Ağrı an die BDP. (Foto: cihan)
Kategorie: Politik
Taksim-Platz und Gezi-Park nach Protesten wieder geöffnet
Nach Zusammenstößen am Jahrestag des Beginns der Gezi-Proteste in der Türkei ist in Istanbul wieder Normalität eingekehrt. Der symbolträchtige Taksim-Platz und der angrenzende Gezi-Park waren am Sonntagmorgen wieder frei zugänglich. Auch die U-Bahn-Station dort war geöffnet. Der Fährverkehr über den Bosporus lief normal. Am Sonntagabend war die Polizei in der Umgebung des Taksim-Platzes mit Tränengas und… Taksim-Platz und Gezi-Park nach Protesten wieder geöffnet weiterlesen
Schwere Zusammenstöße in Istanbul am Jahrestag der Gezi-Proteste
Ministerpräsident Erdoğan schickt 25 000 Polizisten ins Feld, um Demonstrationen am Gezi-Jahrestag zu verhindern. Den Demonstranten wirft er vor, die Straßen „terrorisieren“ zu wollen. In Istanbul und Ankara kommt es zu Zusammenstößen. (Foto: dpa)
Trotz Ukraine-Krise: Franzosen werden Schieferöl in Russland fördern
Der französische Öl-Riese Total SA geht trotz der Ukraine-Krise und der Sanktionen Westeuropas einen Deal mit der größten privaten russischen Ölfördergesellschaft ein und will ein riesiges Schieferölgebiet in Westsibirien erschließen. (Foto: reuters)
Auswärtiges Amt bestellt türkischen Botschafter nach Erdoğans Angriff auf Özdemir ein
Erdoğans verbaler Angriff auf Cem Özdemir hat Konsequenzen. Die Bundesregierung hat den jüngsten Angriff des türkischen Ministerpräsidenten auf den Grünen-Parteichef deutlich gerügt und den türkischen Botschafter einbestellt.
Bei einer Veranstaltung in London, an der auch der türkische Finanzminister Mehmet Şimşek teilgenommen hat, ist es zu einem Eklat gekommen. Kurz nachdem Şimşek seine Rede auf dem einen Panel des „FDi Magazine“ begonnen hatte, wurde der Korrespondent der Tageszeitung Zaman, Kadir Uysaloğlu, von einer Mitarbeiterin der Financial Times, in deren Räumlichkeiten die Veranstaltung statt fand, der Veranstaltung verwiesen. Der Grund dafür war anscheinend, dass Mitarbeiter des Finanzministers den Journalisten gezielt von der Veranstaltung ausschließen wollten, weil Uysaloğlu für die türkische Zeitung Zaman arbeitet.
„Obwohl ich von Financial Times die Erlaubnis bekommen hatte an der Veranstaltung teilzunehmen, wurde ich bei dem Panel des FDi Magazine im Gebäude des Financial Times unmittelbar nachdem der türkische Finanzminister seine Rede um 12.00 Uhr angefangen hatte, von einer Mitarbeiterin des Financial Times, Wendy Wong, ausgewiesen. In ihrer Begründung sagte sie mir, dass Mitarbeiter des türkischen Finanzministeriums meinen Ausschluss aus dem Programm gewünscht gehaben. Neben mir als türkischen Journalist hat noch ein Korrespondent der staatlichen Nachrichtenagentur AA die Veranstaltung verfolgt.“, so Uysaloğlu zur Nachrichtenagentur Cihan. Thema der Rede war die Investitionsmöglichkeiten in der Türkei.
Die Zaman ist die auflagenstärkste Zeitung in der Türkei und gilt als regierungskritisches Medium. Gegen regierungskritische Medien wurden in den vergangenen Monaten und verstärkt vor den Kommunalwahlen in der Türkei Cyberangriffe gestartet. So wurden etwa die Server der Zeitung Taraf am 30. März von bis dato unidentifizierten Cybergruppen angegriffen.
Diyarbakır: Bereits 45 kurdische Mütter fordern Freilassung ihrer Kinder
Die Zahl der Mütter, die sich den Protesten vor dem Rathaus von Diyarbakır angeschlossen haben, um die terroristische PKK zur Rückgabe ihrer mutmaßlich verschleppten Kinder aufzufordern, hat sich auf 45 erhöht. (Foto: dha)
Fall Uğur Kurt: Der Schuss stammte aus einer Polizeiwaffe
Nach dem Tod von Uğur Kurt am Rande von Krawallen konnte die Tatwaffe einem Polizeibeamten zugeordnet werden. In Istanbul gedachten mehr als 10000 Menschen dem Getöteten. Die Staatsanwaltschaft will nun eine Untersuchung einleiten. (Foto: zaman)