Mit einer regierungskritischen Rede in Anwesenheit von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat der Vorsitzende des Türkischen Dachverbands der Anwaltsvereinigungen (TBB) in Ankara für einen Eklat gesorgt. Metin Feyzioğlu beklagte am Samstag bei einer Feierstunde zum 146. Jahrestag des Staatsrates unter anderem Angriffe auf die Meinungsfreiheit und die Niederschlagung von Antiregierungsprotesten. Ein weiterer Kritikpunkt des TBB-Vorsitzenden war… Eklat in der Türkei: Erdoğan verlässt nach Kritik erbost Feierstunde weiterlesen
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Bahçeli für gemeinsamen Kandidaten der Opposition
Der Vorsitzende der Milliyetçi Hareket Partisi (Partei der Nationalen Bewegung, MHP), Devlet Bahçeli, forderte die türkischen Oppositionsparteien auf, einen gemeinsamen Kandidaten zur Präsidentschaftswahl im August zu nominieren. „Wird Erdoğan gewählt, kommen harte Zeiten auf die Türkei zu“, betonte der Politiker gegenüber der Hürriyet. Bahçeli wolle das Gespräch mit der Cumhuriyet Halk Partisi (Republikanische Volkspartei, CHP),… Bahçeli für gemeinsamen Kandidaten der Opposition weiterlesen
Zurückgetretene Minister streiten Vorwürfe im Parlament ab
Am Montag beschloss das Parlament in Ankara die Bildung einer Untersuchungskommission zur Korruptionsaffäre in der Türkei. Sollten 276 Abgeordnete zustimmen, wäre die Anklage von vier Ex-Ministern vor den Staatsgerichtshof möglich. (Foto: zaman)
Türkei: Warum schweigt Erdoğan zum PKK-Terror?
In letzter Zeit hat sich ungeachtet des Friedensprozesses die Zahl terroristischer Angriffe der PKK auf türkische Soldaten wieder erhöht. Die Opposition wirft Premierminister Erdoğan vor, aus wahltaktischen Gründen dazu zu schweigen. (Foto: reuters)
Armenischer Erzbischof besucht Erdoğan: „Olivenzweig des Friedens soll blühen“
Eine Woche nach der Kondolenzadresse des türkischen Premierministers Recep Tayyip Erdoğan gegenüber den Nachkommen der 1915 getöteten Armenier hat der Erzbischof des Armenischen Patriarchats in Istanbul den Regierungschef besucht. (Foto: cihan)
Kritik ist ein Verbrechen gegen Erdoğan
Bundespräsident Gauck hat bei seiner Türkei-Reise am eigenen Leibe erfahren, was es heißt, die Politik Erdoğans zu kritisieren. Dabei ist er mit leichten Schrammen davongekommen. Die Kritiker im Lande müssen Schlimmeres befürchten. (Foto: rtr)
„Er verhielt sich beinahe wie der Deutschland-Imam der (Gülen-)Gemeinde“
Das Presseecho zur Campus-Rede des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck in Ankara fiel höchst unterschiedlich aus. Vor allem die regierungsnahen Medien reagierten empört und warfen Gauck die Überschreitung von Anstandsgrenzen vor. (Foto: rtr)
Unser großes Dilemma
Die Beileidsnachricht Erdoğans an die Enkelkinder der Armenier, die 1915 ermordet worden waren, ist ein wichtiger und mutiger Schritt, um Vorurteile abzubauen. Dieser Schritt in der Armenierfrage relativiert aber nicht seine Innenpolitik. (Foto: reuters)