Böhmermanns «Schmähkritik» über Erdoğan bleibt verboten

Symbolbild: Jan Böhmermann in seiner Sendung Neomagazin Royale auf ZDFneo

Satiriker Böhmermann gegen das türkische Staatsoberhaupt Erdogan: Ein Schmähgedicht über den Präsidenten hatte vor rund drei Jahren einen diplomatischen Eklat sowie ein Gerichtsverfahren ausgelöst. Ein Großteil des Gedichtes «Schmähkritik» von TV-Satiriker Jan Böhmermann über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan bleibt verboten. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wies eine Beschwerde gegen Nichtzulassung der Revision gegen… Böhmermanns «Schmähkritik» über Erdoğan bleibt verboten weiterlesen

Volkswagen-Werk: Bekommt die Türkei den Milliarden-Zuschlag?

Wer bekommt den Milliarden-Zuschlag für das neue Volkswagen-Werk − die Türkei oder doch Bulgarien? Als politisch will Aufsichtsrat Stephan Weil die Frage nicht verstanden wissen. Die Entscheidungsfindung dürfte sich noch Monate hinziehen. Der Autobauer Volkswagen ist weiter auf der Suche nach dem besten Standort für sein neues Werk in Südosteuropa. «Der Stand der Dinge ist, dass… Volkswagen-Werk: Bekommt die Türkei den Milliarden-Zuschlag? weiterlesen

Nur Deutsche, wenn sie gewinnen?

Mesut Özil gegen Nuri Sahin, zwei Deutsch-Türkische Legenden des deutschen Fußballs

Vor einem Jahr verabschiedete sich Mesut Özil mit massiven Vorwürfen an den DFB aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die Befürchtung damals: Das wird der Integrationskraft des Fußballs massiv schaden. Ein Jahr später ist die Frage: Ist das wirklich so? Von Sebastian Stiekel und John Hennig, dpa

Trump: „Ich habe eine sehr gute Beziehung zu Erdoğan“

ARCHIV: Erdogan, Merkel und Trump hatten auch mal bessere Zeiten.

US-Präsident Donald Trump hat Verständnis für die Entscheidung der Türkei geäußert, das russische Raketenabwehrsystem S-400 zu kaufen. Er habe eine «sehr gute» Beziehung zu dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und die Situation sei sehr schwierig, sagte Trump am Dienstag während einer Kabinettssitzung auf Fragen von Journalisten. Die Türkei sei «gezwungen» worden, das russische System… Trump: „Ich habe eine sehr gute Beziehung zu Erdoğan“ weiterlesen

Erdoğan, der gescheiterte Putsch und die „schwarzen Türken“

Archiv: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht zu seinen Anhängern am frühen 16.07.2017 vor dem Präsidentenpalast in Ankara bei der Einweihung eines Denkmals (Hintergrund) im Gedenken an die Opfer des gescheiterten Putschversuchs am 15.07.2016. Foto: Uncredited/Presidency Press Service POOL/dpa

Seit Jahrzehnten sind aus den Dörfern Anatoliens Millionen von Menschen in die Großstädte der Türkei ausgewandert. Die Binnenmigranten waren arme, traditionsbewusste und religiöse Menschen, die sich in den Großstädten wie Istanbul eine bessere Zukunft für sich und für ihre Kinder erhofften. Viele von diesen bildungsfernen Anatoliern landeten in „Gecekondu“-Siedlungen, den ärmlichen Gegenden in den Randbezirken… Erdoğan, der gescheiterte Putsch und die „schwarzen Türken“ weiterlesen

Wahl in Griechenland: Machtwechsel

07.07.2019, Griechenland, Athen: Kyriakos Mitsotakis (2.v.r), Präsident der konservativen bisherigen Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND), kommt am Hauptquartier der Partei an. Griechenland hat am 07.07.2019 ein neues Parlament gewählt; alle Umfragen deuten auf einen Machtwechsel hin. Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

Machtwechsel in Athen: Die konservative Nea Dimokratia hat im Parlament nach Hochrechnungen die absolute Mehrheit erzielt. Anders als vor vier Jahren wählten die Griechen diesmal eher pragmatisch.

Erdoğans Ritt auf der Rakete

ARCHIV - 09.05.2016, Russland, Moskau: Ein russisches Flugabwehrsystem S-400 fährt während einer Militärparade auf dem Roten Platz. Wegen des geplanten Kaufs eines russischen Raketenabwehrsystems durch die Türkei leiten die USA Schritte zum Ausschluss des Nato-Partners aus dem F-35-Kampfjetprogramm ein. (zu dpa: "USA leiten Schritte zum Ausschluss der Türkei aus F-35-Programm ein"). Foto: Yuri Kochetkov/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Türkei will von Russland bekanntlich Flugabwehrraketen kaufen. Das sorgt bei den NATO-Partnern für Ärger. Die USA gehen seit Wochen in die Offensive. Trump oder Putin? Erdoğan, der seinerseits Stärke demonstriert, muss sich entscheiden. Der Kalte Krieg ist vorbei. Doch die Mechanismen der Ost-West-Konfrontation haben die Zeit überdauert: Wer mit einer der Weltmächte kooperiert, ist… Erdoğans Ritt auf der Rakete weiterlesen

Ägypten: Mursi gestorben − Erdoğan trauert

ARCHIV - 13.07.2012, Ägypten, Kairo: Mohammed Mursi, damaliger Präsident von Ägypten an einer Pressekonferenz im Präsidentenpalast teil. Der frühere ägyptische Präsident Mursi ist tot. Das staatliche ägyptische Fernsehen berichtete am Montag, er sei während eines Prozesses gegen ihn bewusstlos geworden und gestorben. Foto: Maya Alleruzzo/AP/dpa

Mohammed Mursi war der erste frei gewählte Präsident des nordafrikanischen Landes. Doch im Jahr 2013 stürzte ihn das Militär nach Massenprotesten. Danach wurde er mehrfach verurteilt.