Türkei: Armenisches Patriarchat stellt sich auf Erdoğans Seite

Das Armenische Patriarchat in Istanbul hat sich in einem Offenen Brief an den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan gewandt und seine „tiefe Trauer“ über die Armenien-Resolution des Bundestages bekundet. In dem Brief, der persönlich an Erdoğan adressiert ist, heißt es: „Über die tragischen Ereignisse während des Ersten Weltkrieges hat das Parlament der Deutschen Republik einen Beschluss… Türkei: Armenisches Patriarchat stellt sich auf Erdoğans Seite weiterlesen

Türkische Zeitung: Hinter dem Anschlag steckt Deutschland

Die türkische Zeitung „Güneş“ hat am heutigen Mittwoch exemplarisch gezeigt, wie die regierungstreue Presse in der Türkei arbeitet. Sie machte Deutschland für den Autobombenanschlag in Istanbul mit mindestens elf Toten verantwortlich. „Deutsches Werk“ („Alman İşi“), lautet die Schlagzeile auf der Titelseite. Deutschland habe die harte Reaktion der Türkei auf die „beschämende“ Völkermordresolution des Bundestages nicht ertragen. „In Panik… Türkische Zeitung: Hinter dem Anschlag steckt Deutschland weiterlesen

„Ab ins Labor“: Erdoğan will Blut von Özdemir und Co. untersuchen lassen

epa05341521 Turkish President Recep Tayyip Erdogan (C) inspects a guard of honour upon his arrival at the State House in Nairobi, Kenya, 02 June 2016. Erdogan and the Turkish delegation are visiting Kenya to strengthen diplomatic and economic relations with the East African country. EPA/DAI KUROKAWA +++(c) dpa - Bildfunk+++

Nach der Völkermord-Resolution des Bundestags hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan seinen Ton gegenüber Deutschland nochmal verschärft. Deutschland sei „das letzte Land“, das über einen „sogenannten Völkermord“ der Türkei abstimmen solle, sagte Erdoğan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntagabend in Istanbul. Zunächst solle Deutschland Rechenschaft über den Holocaust und über die Vernichtung… „Ab ins Labor“: Erdoğan will Blut von Özdemir und Co. untersuchen lassen weiterlesen

Das Ende einer Freundschaft? Erdoğan schwer von Merkel enttäuscht

Nach der Völkermord-Resolution im Bundestag hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan enttäuscht über Kanzlerin Angela Merkel geäußert. Er verstehe nicht, warum die CDU-Vorsitzende es nicht geschafft habe, ihre eigene Partei dazu zu bringen, gegen die Resolution zu stimmen, sagte Erdoğan in einem am Samstag in mehreren regierungstreuen türkischen Medien veröffentlichten Interview. Die Kanzlerin… Das Ende einer Freundschaft? Erdoğan schwer von Merkel enttäuscht weiterlesen

Am Geburtstag des „großen Meisters“: Eröffnungstermin des Mega-Flughafens von Istanbul steht fest

Der neue Vorsitzende der AKP, Binali Yıldırım, hat den Eröffnungstermin des sich im Bau befindenden dritten Flughafens von Istanbul bekanntgegeben. Während noch nicht mit Gewissheit feststeht, wie der nach Angaben der Regierung weltgrößte Flughafen heißen wird, soll er am 64. Geburtstag des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan an den Start gehen. Im Rahmen des Sonderparteitags… Am Geburtstag des „großen Meisters“: Eröffnungstermin des Mega-Flughafens von Istanbul steht fest weiterlesen

Binali Yıldırım wird 3. AKP-Vorsitzender

Turkey's Transportation Minister Binali Yildirim (R) and his wife Semiha EPA/RIZA OZEL / POOL

Mit glühenden Loyalitätsbekundungen für Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat ein AKP-Sonderparteitag den neuen Parteichef und künftigen Ministerpräsidenten der Türkei gewählt. Erdoğans Wunschkandidat, der bisherige Verkehrsminister Binali Yıldırım, bekam am Sonntag in Ankara alle 1405 gültigen Delegiertenstimmen, wie Parteitagspräsident Bekir Bozdağ mitteilte. Yıldırım war der einzige Bewerber. Der 60-Jährige kündigte als oberste Priorität an, das von Erdoğan geforderte Präsidialsystem… Binali Yıldırım wird 3. AKP-Vorsitzender weiterlesen

Seehofer greift Merkel und Erdoğan an

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer und die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommen am 26.11.2013 in Berlin ins Willy-Brandt-Haus zu den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD. Foto: Maurizio Gambarini/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

CSU-Chef Horst Seehofer hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor ihrer Türkei-Reise vor zu großer Nachsicht wegen des Flüchtlingsabkommens mit der EU gewarnt. „Der Zweck heiligt nicht alle Mittel“, sagte er am Sonntag in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. Aus der Türkei gebe es derzeit wöchentlich „betrübliche Nachrichten“ zu Rechtsstaatlichkeit, Presse- und Religionsfreiheit. „Man darf nie sich… Seehofer greift Merkel und Erdoğan an weiterlesen