Erste Erklärung: Erdoğan bricht nach Wahlen sein Schweigen

Nach den Parlamentswahlen in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan die Parteien zu verantwortlichem Handeln aufgerufen. Demokratische Errungenschaften müssten geschützt werden, hieß es am Montag in einer auf der Präsidenten-Website veröffentlichten Mitteilung. Es war Erdoğans erste Äußerung nach der Parlamentswahl am Sonntag. Die Regierungspartei AKP, zu deren Gründern der aktuelle Staatspräsident zählt, wurde mit… Erste Erklärung: Erdoğan bricht nach Wahlen sein Schweigen weiterlesen

20 Parteien, 165 unabhängige Kandidaten: 53,8 Millionen Türken wählen neues Parlament

In der Türkei hat am Sonntagmorgen (07.00 MESZ) die Wahl eines neuen Parlaments begonnen. 53,8 Millionen Türken sind dazu aufgerufen, für die kommenden vier Jahre die 550 Abgeordneten der Großen Nationalversammlung in Ankara zu bestimmen. Es sind die ersten Parlamentswahlen seit dem Amtsantritt von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan im vergangenen August. Umfragen sagen der seit mehr als zwölf Jahren… 20 Parteien, 165 unabhängige Kandidaten: 53,8 Millionen Türken wählen neues Parlament weiterlesen

„Wie können die Türken Erdoğan nicht mögen?“

Die türkischen Parlamentswahlen neigen sich nun dem Ende und man wartet gebannt auf die Ergebnisse. Erdoğan-Fans hoffen auf eine Mehrheit für die AKP. Darunter auch manch Araber, der nicht versteht: „Wie könnt ihr Türken Erdoğan nicht mögen?"

Die türkischen Parlamentswahlen rücken immer näher. Morgen wählen die Türken. Erdoğan-Fans hoffen auf eine Mehrheit für die AKP. Darunter auch manch Araber – wie mein Vater – der ungläubig fragt: „Wie können die Türken Erdoğan nicht mögen?“

Türkei: 104 Jahre Haft für Journalisten gefordert

Der Prozess gegen den Journalisten der Zeitung Taraf, Mehmet Baransu, hat an dem 10. Strafgericht Anadolu in Istanbul angefangen. Mitangeklagt ist auch der damalige verantwortliche Chefredakteur der Zeitung, Murat Şevki Çoban. Grund des Prozesses ist ein Bericht der Taraf vom 28. November 2013 über einen Beschluss des Nationalen Sicherheitsrates (Milli Güvenlik Kurulu, MGK), wo angeblich… Türkei: 104 Jahre Haft für Journalisten gefordert weiterlesen

Verstaatlichung von Bank Asya: Erdoğan gibt politisches Motiv indirekt zu

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat indirekt zugegeben, dass bei der Verstaatlichung von Bank Asya politische Motive die entscheidende Rolle gespielt hätten. In einem Fernsehinterview am Dienstagabend sagte Erdoğan, dass die Übernahme von Bank Asya „den wichtigsten Schritt im Kampf gegen die Parallelstruktur [damit ist die Hizmet-Bewegung gemeint, der die Bank Asya nahe steht, Anm. d.… Verstaatlichung von Bank Asya: Erdoğan gibt politisches Motiv indirekt zu weiterlesen