Erneut Flüchtlingsdrama in der Ägäis: 16 Menschen kommen ums Leben

ARCHIV: 13.02.2018, Türkei, Ort unbekannt: Türkische Gendarmerieoffiziere und Mitarbeiter der türkischen Notfall- und Katastrophenbehörde tragen am Ufer des Grenzflusses Meric an der griechischen Grenze die Leiches eines Kindes an Land. Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur haben Rettungskräfte auf der Suche nach Überlebenden eines Schiffsunglücks auf dem Fluss zwei Kinderleichen entdeckt. Bis zu zehn Menschen, darunter Frauen und Kinder, die versucht haben mit dem Boot nach Griechenland überzusetzen werden noch vermisst. Foto: Ergin Yildiz/AP/dpa

Flüchtlingsdrama in der Ägäis: Beim Übersetzen aus der Türkei nach Griechenland ging ein Holzboot unter. Mehrere Menschen kamen ums Leben. Darunter auch Kinder.

Immer mehr Anerkennungen für Geflüchtete aus Türkei

Unter Präsident Erdogan verfolgt die türkische Regierung ihre Gegner unnachgiebig. Seit dem Putschversuch im Jahr 2016 wurden mehr als 50 000 Menschen inhaftiert. In den deutschen Asylverfahren nimmt die Anerkennungsquote zu.

BAMF kann Vorwürfe nicht nachvollziehen

Foto: Shutterstock.com

Mitarbeiter des Bundesflüchtlingsamts werden laut Medienberichten verdächtigt, türkische Asylbewerber an Erdogan-Getreue in der Heimat verraten zu haben. Die Behörde kann die Fälle nicht nachvollziehen – kündigt aber eine Untersuchung an.